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Gastronomen, Händler und Fitnessstudios

Unter Selbstständigen geht die Angst vor einem kurzen Lockdown um

Schon der Lockdown im Frühjahr habe großen Schaden verursacht, jetzt sei aus Berlin wiederum nichts Gutes für Gastronomie, Handel und Fitnessstudios zu erwarten. Die Branchen fürchten weitere Einschränkungen, die an die Substanz gehen.

Maske und Abstand: In den Fitnessstudios wird schon jetzt auf Hygiene und Abstand geachtet. Die Betreiber fürchten weitere Verschärfungen. Unser Foto entstand in Rheinstetten bei „Sentiree“. Foto: Werner Bentz

Nicola Kovacic, Betreiber des Ettlinger „Cubanita“ und Sprecher der örtlichen Gastronomen, ist das Lachen längst vergangen und an das ,was seiner Branche noch an weiteren Einschränkungen drohen könnte, mag er gar nicht denken: „Wir halten die Abstands- und Hygieneregeln ein, haben die Sperrzeitenverkürzung akzeptiert und sollen jetzt auch noch mit einem weiteren Lockdown bestraft werden?“.

Egal, ob eine neuerliche Schließung befristet sei, für „viele Kollegen wird das das Ende sein.“ Seit Corona seien die Umsätze nicht nur bei ihm um 50 Prozent eingebrochen. Auch der schöne Sommer habe nichts an der schwierigen Lage vieler Betriebe geändert. „Uns fehlt die Sinnhaftigkeit weiterer Corona-Maßnahmen“, sagt der Wirt. Er habe für den Herbst/Winter nochmals investiert: in Zelt, Heizpilze, Plexiglasabtrennungen und damit Dinge, „die wir nach Ende der Pandemie wieder entsorgen können“.

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