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Hoffnung ruht nicht nur auf James Bond

Versprochene Hilfe lässt auf sich warten: Warum sich Ettlingens Kinochef ärgert

Zwei Lockdowns, noch keine Zahlung und keine Klarheit, wann Ettlingens Kino „Kulisse“ wieder an den Start darf. Der Chef sagt es drastisch: „Man fühlt sich verarscht.“

Bondfan und Geschäftsmann: Marcus Neumann setzt auf einen Neustart des Kinos „Kulisse“ im März und hofft, dass „Keine Zeit zu sterben“ beim Publikum zieht. Foto: Heidi Schulte-Walter

Ein bis zwei Jahre Altersvorsorge sind futsch, befürchtet Marcus Neumann. Der Betreiber des Ettlinger Kinos „Kulisse“ ist wie andere Freizeitstätten vom neuerlichen Lockdown betroffen und ärgert sich inzwischen richtig. Weniger über den leeren Saal als vielmehr über die schleppende, vollmundig angekündigte staatliche Hilfe.

„Ich habe mittlerweile drei Bescheide auf Vorschussauszahlung vorliegen, gesehen habe ich bislang nichts“, erzählt er. Und dann sagt er wörtlich: „Man fühlt sich verarscht“.

Während der ersten politisch verordneten Schließung seines Lichtspieltheaters im Frühjahr 2020 sei „relativ schnell“ eine Überbrückungshilfe von 9.000 Euro gekommen. Seit dem Spätjahr sei aber nichts mehr passiert. Eine Mitarbeiterin hat Neumann in Kurzarbeit geschickt, die 450-Euro-Aushilfen „sind in Wartestellung, bis es wieder losgeht“.

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