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Auf dem Trockenen

Albtherme in Waldbronn öffnet möglicherweise im Herbst wieder

Wann macht die Albtherme in Waldbronn wieder auf und was passiert bis dahin mit den bereits erworbenen Eintrittskarten? Die gute Nachricht: Die Guthaben der Karten können ausbezahlt werden. Eine Wiedereröffnung ist allerdings frühestens im Herbst in Sicht - denn die hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Die Waldbronner Albtherme, hier ein Bild aus corona-freien Tagen, bleibt weiterhin geschlossen. Möglicherweise öffnet sie wieder im Herbst ihre Pforten. Foto: Klaus Müller

Die Albtherme in Waldbronn bleibt weiterhin geschlossen. Möglicherweise öffnet sie nach den Sommerferien wieder ihre Pforten, hieß es aus der Kurverwaltung. Ein genaues Datum steht aber noch nicht fest. Voraussichtlich im beginnenden Herbst werde die Therme für unterschiedliche Besuchergruppen öffnen, ließ auf BNN-Nachfrage Hartmut Karle von der Kurverwaltungsgesellschaft durchblicken.

Was aber ist, wenn die Einrichtung in diesem Jahr ganz geschlossen bleibt? „Werden dann die Restguthaben der Wertkarten für das Thermalbad Waldbronn erstattet?“ Mit dieser Frage wandte sich ein BNN-Leser an die Ettlinger Redaktion. Dazu muss man wissen: Seit Herbst 2018 gibt es für die Therme keine Jahreskarten mehr. Darauf verständigte sich der Kurbeirat.

Eine Jahreskarte kostete durchschnittlich 850 Euro. Stattdessen wurden sogenannte Wertkarten eingeführt. Je nach Wert der Karte (zwischen 100 und 300 Euro) gibt es Rabatte von bis zu 20 Prozent auf die Einzelkarte. Was also geschieht mit den Wertkarten bei einer noch längerfristigen Schließung der Therme?

„Bislang haben wir wenige Anfragen mit diesem Inhalt“, sagte Karle, verbunden mit dem Hinweis, dass besagte Wertkarten nicht verfallen würden. Und weiter: „Bei Anfrage zu einer eventuellen Rückgabe der jeweiligen Karte wären wir ohne Diskussion bereit, den Restwert (gegen Rückgabe der Karte) auszubezahlen.“

Auch in Sachen Gutscheine wolle sich die Kurverwaltung „sehr kulant“ verhalten. Die Gutscheine haben laut Karle eine Gültigkeit von zwei Jahren. Bislang seien so gut wie keine Gutscheine zurückgegeben worden.

Die Schließung ist derzeit kostengünstiger als eine Öffnung

Und wie geht es mit der Albtherme selbst weiter? Die Schließung ist nach Auskunft von Geschäftsführer und Bürgermeister Franz Masino für die Kurverwaltungsgesellschaft (und damit auch für die Gemeinde) deutlich kostengünstiger als die Öffnung der Albtherme unter „Corona-Bedingungen“.

Rund 60.000 Euro, unter anderem für Fixkosten, fielen monatlich an, wenn die Albtherme geschlossen bliebe. Doppelt so hoch wären die Kosten bei einer Öffnung – wohlgemerkt mit Blick auf die Corona-Auflagen. Etwa 20 Prozent der eigentlich möglichen Badegäste dürften dann überhaupt die Therme nutzen.

Angebote wie Dampfbäder oder „Event-Aufgüsse“ wären ohnehin untersagt. Fazit aus Sicht der Kurverwaltung: Die derzeit vorgegebenen Bedingungen würden bei einer Öffnung ein hohes Defizit verursachen. Ob die Corona-Vorgaben für solche Einrichtungen nach den Sommerferien gelockert werden, steht zurzeit noch in den Sternen.

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