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Neuer Jugendgemeinderat

Jugendliche in Waldbronn wollen Corona-Hilfe für Gleichaltrige anbieten

Der neue Jugendgemeinderat in Waldbronn hat große Pläne. Die Jugendlichen wollen eine Anlaufstelle während der Corona-Zeit einführen – und auch eine beliebte Aktion soll zurückkehren.

Die neuen Jugendgemeinderäte von Waldbronn in der konstituierenden Sitzung mit Bürgermeister Franz Masino (vorne links). Hinten von links: Silas Essig, Moritz Becker, Aaron Anderer, Christoph Gönner, Lars-Peter Dönges (scheidet aus). Mitte von links: Sarah Becker (scheidet aus), Robert Rapp, Chiara Maisch, Vanessa Edelmann, Marcel Kronenwett. Vorne von rechts: Anna Gehrmann und Patrick Auer. Foto: Maren Beutler

Der neue Jugendgemeinderat von Waldbronn ist offiziell im Amt. Bürgermeister Franz Masino hat die 13 Jugendlichen in ihrer ersten gemeinsamen Sitzung im Kurhaus verpflichtet. Er appellierte an sie, ihre Aufgaben als Jugendräte mit dem nötigen Ernst und mit Verantwortung anzugehen.

Ihr neues Amt bedeute Arbeit, bereite aber auch großen Spaß. Er hoffe darauf, die Jugendlichen für die Kommunalpolitik begeistern zu können, denn: „Was wir zu wenig haben, sind junge Leute im Gemeinderat.“

Sarah Becker, die von 2018 bis 2020 Teil des Jugendgemeinderates war, sitzt inzwischen für die Grünen im Waldbronner Gemeinderat. Sie wurde von Bürgermeister

Masino mit einer Urkunde für ihr Engagement in dem Jugend-Gremium ausgezeichnet, genauso wie Lars-Peter Dönges, der keine neue Amtszeit antritt.

Jugendgemeinderat plant Anlaufstelle während der Corona-Zeit

Insgesamt scheiden turnusgemäß sechs Jugendliche aus dem Jugendgemeinderat aus, sechs führen ihr Amt zusammen mit den neu gewählten Vertretern weiter aus.

Für die folgenden Monate hat der neue Jugendgemeinderat schon zahlreiche Projekte im Blick: So wollen sie etwa Hilfe für Jugendliche in der Corona-Pandemie anbieten.

„Eine Idee ist die Vermittlung bei schulischen Problemen“, erklärt die Vorsitzende des Gremiums, Anna Gehrmann. Außerdem plane man, eine Anlaufstelle für Jugendliche zu schaffen, die in der Corona-Zeit mit anderen Problemen zu kämpfen haben oder einfach nur jemanden zum Reden brauchen. Nach dem Lockdown könnte diese Anlaufstelle der Jugendtreff sein, so Gehrmann.

Comeback für Taschengeldbörse

Parallel zum Hilfsangebot für Jugendliche soll die Nachbarschaftshilfe weiter bestehen, bei der Einkäufe für Menschen erledigt werden, die sich in freiwilliger oder angeordneter Quarantäne befinden.

Außerdem möchten die Jugendlichen die Taschengeldbörse wieder aufleben lassen. Das Angebot stellt den Kontakt her zwischen Jugendlichen, die sich durch Hilfstätigkeiten etwas dazuverdienen wollen, und Bürgern, die bei einfachen Arbeiten Unterstützung benötigen.

Das Volleyball- und Fußballturnier, das 2020 coronabedingt ausfallen musste, soll in diesem Jahr nachgeholt werden. Zudem haben die Jugendlichen vor, den Wald bei einer großen Sammelaktion von Müll zu befreien. 2019 hatte die Aktion schon einmal stattgefunden.

Auch ein Flohmarkt sowie die Teilnahme an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ ist geplant. Dabei ruft der Verein Samaritan’s Purse – Die Barmherzigen Samariter dazu auf, Schuhkartons mit Geschenken für bedürftige Kinder im Alter von zwei bis 14 Jahren zu befüllen.

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