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Teilname bei TV-Show

Kocht Busenbacherin „das perfekte Dinner“?

Entenbrustfilet mit Mangostreifen und Gnocchi als Hauptgericht bereitete die Busenbacherin Elvira Schneider bei der beliebten Fernsehkochshow zu.

Die Busenbacherin Elvira Schneider gibt Einblicke in ihren Kühlschrank. Foto: Rake Hora/BNN

Mit 59 Jahren ist Elvira Schneider aus Waldbronn-Busenbach die älteste Teilnehmerin bei der aktuellen Karlsruher Ausgabe der Kochsendung „Das perfekte Dinner“. Beworben hat sie sich nicht selbst, sondern ihre 29-jährige Tochter. „Da ich hart im Nehmen bin und leidenschaftlich gerne koche und backe, mache ich gerne mit“, sagt die Busenbacherin.

Bis vor fünf Jahren schaute sie die Kochsendung regelmäßig, um Inspiration für ihre Gerichte zu erhalten. Doch dann hat sie sich beruflich verändert und ist noch einmal neu durchgestartet: Sie gibt jetzt Zumba- und Nähkurse. „Das findet beides vor allem nachmittags und abends statt, was nicht zu der Sendezeit passt“, erklärt die gebürtige Bruchhausenerin.

Die Teilnahme an der Kochsendung war ihr erster Einsatz vor einer Fernsehkamera. „Es war toll, anstrengend und mal eine ganz neue Erfahrung“, sagt sie. Die anderen Teilnehmer kannte sie vorher nicht. Aber lustig sei gewesen, dass der Durlacher Michael Hild ihre Kinder kannte.

Teilnehmerin kochte ihre Lieblingsspeisen

Was kam auf den Tisch? Schneider hat eine ihrer Lieblingsspeisen gekocht: Entenbrustfilet mit Mangostreifen sowie selbst gemachte Gnocchi. Das koche sie mehrmals im Jahr. Zuvor gab es eine Maronensuppe mit Milchschaum und als Nachtisch ein Baumkuchentörtchen mit Mousse au Chocolat. Das Rezept für das Dessert habe sie von ihrer Tochter erhalten, die Konditormeisterin sei.

Elvira Schneider in ihrer Küche. Foto: Rake Hora/BNN

Kochen und backen zählten bei der 59-Jährigen seit ihrer Jugendzeit zu ihren Leidenschaften. „Meine Mutter war krank, da haben meine Schwester und ich früh damit angefangen“, sagt sie. Was damals in der Schulzeit in ihren Hauptfächern Kochen und Ernährungslehre gelehrt wurde, wurde prompt Zuhause umgesetzt. Die ausgefalleneren Gerichte seien dann erst mit den Jahren dazu gekommen.

Ein extra Probemenü habe die Busenbacherin übrigens nicht zubereitet. Dazu koche sie die Hauptspeise viel zu oft und zu gern. Nur die Vor- und Nachspeise hätte sie noch einmal probiert. „Bei der Sendung lief im Grunde alles gut. Nur bei der Mousse au chocolat hat es erst im dritten Anlauf geklappt“, verrät die Mutter zweier Kinder im Gespräch mit den Badischen Neuesten Nachrichten. Auch generell sei sie gut durchorganisiert.

Am ersten Tag war ich ein richtiges Nervenbündel.
Elvira Schneider, Kochshow-Teilnehmerin aus Busenbach

Da sie erst am Finaltag mit dem Kochen an der Reihe war, ging es mit der Aufregung. „Am ersten Tag war ich allerdings ein richtiges Nervenbündel“, gibt sie zu. Für sie sei ohnehin die olympische Idee „Dabeisein ist alles“ im Vordergrund gestanden. Sollte sie dennoch gewinnen, würde sie einen Teil des Geldes für die Kinderkrebsstation in Karlsruhe spenden, bei deren Förderverein sie auch Mitglied sei. „Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich zwei gesunde Kinder habe“, betont die 59-Jährige.

Außer dem Kochen und Backen zählt ihr Garten im toskanischen Stil, das Malen und Fotografieren zu ihren Hobbys. Und wenn sie noch etwas mehr Zeit hätte, würde der Italien-Fan auch einmal italienisch lernen.

Die Folge wird Schneider voraussichtlich zusammen mit den anderen Teilnehmern anschauen.

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