Skip to main content

Wahl-Endspurt

Zwei verbliebene Bürgermeister-Kandidaten: Entscheidung in Waldbronn fällt am 29. Mai

Die beiden letzten verbliebenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Waldbronn wollen bis zur Neuwahl Ende Mai alles geben. Im Endspurt setzen sie unterschiedliche Schwerpunkte.

Hatte die Nase in der ersten Runde knapp vorn: Christian Stalf. Er wird von CDU, Freien Wählern und Grünen unterstützt. Foto: C. Stalf

Mit Christian Stalf (CDU) und Sebastian Haag (SPD) verbleiben zwei Kandidaten, die am 29. Mai bei der Bürgermeister-Neuwahl in Waldbronn um den Einzug ins Rathaus kämpfen. Vormals waren es sechs Kandidaten. Wie berichtet, haben vier nach der Wahl am Sonntag ihre Kandidatur zurückgezogen.

Weitere, eben neue Bewerbungen, hätten bis Donnerstag, 18 Uhr, im Rathaus abgegeben werden können. Laut Hauptamtsleiter Reinhold Bayer blieb der Briefkasten leer.

Für Stalf, der beim ersten Wahltermin 35,2 Prozent der Stimmen erhielt, und für Haag, er bekam 34,6 Prozent, beginnt die absolut heiße (End-)Phase des Wahlkampfs. „Die Wähler haben jetzt wirklich die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Personen mit unterschiedlichen Positionen“, sagte Haag. Mit „offenem Visier“ wolle er weiterhin seinen Wahlkampf angehen.

Haag macht Straßenwahlkampf

Wichtig sei es, mehr Wähler für die Wahl am 29. Mai zu mobilisieren. Haag setzt auf Gespräche, auch, wie er sagt auf „Hintergrundgespräche“ und auf Straßenwahlkampf, den er „noch intensiver“ betreiben möchte. Vom Haustürwahlkampf – und das von Anfang an – sehe er ab. In Zeiten von Corona sollte man die Privatsphäre der Menschen respektieren, betont Haag.

Will noch aufholen: Der Zweitplatzierte in der ersten Runde, Sebastian Haag. Er hat die Unterstützung der SPD: Foto: Haag

Anders sieht dies Stalf. Für ihn spielt der Haustürwahlkampf in seiner Gesamtwahlkampfstrategie eine gewichtige Rolle. „Da kommt man mit den Menschen sehr gut ins Gespräch.“ Sein Ziel: in den kommenden zwei Wochen so gut wie alle Haushalte besucht zu haben. In dieser Phase des Wahlkampfes gehe es weniger um Inhalte, meint Stalf.

Stalf hat Infostände an exponierten Plätzen

„Die Menschen wollen die Person kennenlernen, die Bürgermeister werden will. Wie ist der Kandidat? Traut man ihm zu, Bürgermeister zu sein? Was kann er? Was bringt er dafür mit?“ Ebenso setzt Stalf aber auch auf Straßenwahlkampf, auf Infostände an exponierten Plätzen in der Gemeinde.

Es wird übrigens keine weitere, von der Gemeinde angebotene offizielle Kandidatenvorstellung geben. Dies wäre nur dann der Fall gewesen, wenn ein neuer Kandidat fristgerecht seine Bewerbung abgegeben hätte.

nach oben Zurück zum Seitenanfang