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Keine Weihnachtsmärkte, kein Fasching

Wie kommen Taxi-Fahrer durch den Corona-Lockdown?

Nachts lohnt sich das mit den Taxis nicht mehr. Es ist einfach weniger los – erst recht nach dem zweiten Lockdown in diesem Jahr. Wie kommen Taxifahrer jetzt über die Runden?

Taxis werden auch in Corona-Zeiten gebraucht. Darauf setzt Michael Gräf. Gefahren wird nur noch bis 20 Uhr. Nachtfahrten rechnen sich zurzeit nicht.  Foto: Klaus Müller

„Seit März, als der erste Lockdown begann, haben wir auf Fahrten nach 20 Uhr verzichtet“, berichtet Michael Gräf, Chef des gleichnamigen Taxiunternehmens in Ettlingen. „Die kommenden Wochen wird das so bleiben.“ Das Weihnachtsgeschäft sei fast komplett weggebrochen. „Gleiches wird für Silvester gelten.“

Dieses Jahr rechnet der Taxiunternehmer – vom Vater übernahm er den 1970 gegründeten Betrieb – mit coronabedingten Einbußen von rund 20 Prozent. Klar sei das eine Hausnummer. „Aber wir werden das überstehen“, zeigt sich Gräf zuversichtlich.

Immerhin, das Tagesgeschäft läuft einigermaßen. Vor allem dank etlicher Stammkunden und einer festen Auftragslage. Dazu gehörten Krankheitsfahrten, zum Beispiel Patienten, die regelmäßig zur Dialyse müssten. Oder auch Schulfahrten für Schüler, die Förderschulen besuchten, erläutert Petra Kopp. Sie ist Gräfs Schwester und arbeitet im Unternehmen mit. Seit zig Jahren fährt sie genauso wie ihr Bruder Taxi.

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