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Wandbemalungen im Liegenbereich

Europabad Karlsruhe öffnet Erlebnisbereich nach Coronapause

Für Rutschenfans hat das Warten ein Ende: Das Karlsruher Europabad eröffnet den Erlebnisbereich an diesem Donnerstag nach langer Corona-Pause. Badegäste müssen sich auch weiterhin auf Zugangsbeschränkungen und Richtlinien einstellen.

Neues Erscheinungsbild: Am Schwimmerbecken entstand während der Schließung eine neue Wandbemalung. Nach der Corona-Pause werden in den kommenden Tagen moderate Besucherzahlen im Europabad erwartet. Foto: Jörg Donecker

Nachdem Besucher im Saunabereich seit drei Wochen wieder schwitzen können, hat nun auch für Rutschenfans das Warten ein Ende: Das Europabad eröffnet den Erlebnisbereich an diesem Donnerstag nach langer Corona-Pause. Badegäste müssen sich auch weiterhin auf Zugangsbeschränkungen und Richtlinien einstellen.

Der Erlebnisbereich ist auf maximal 420 Personen zur gleichen Zeit beschränkt. Ein Ampelsystem auf der Internetseite der Bäderbetriebe Karlsruhe zeigt an, wie viel Platz noch frei ist. Bäderchef Oliver Sternagel weist darauf hin, dass die Ampel bei einer Auslastung von 75 Prozent auf Gelb springt. Bei Rot ist dann die Obergrenze erreicht. Eine Online-Reservierung gibt es nicht. Das System solle Menschen ohne Internetzugang nicht benachteiligen, so Sternagel.

Maskenpflicht bis in die Umkleide

Vor Ort gilt dann die Maskenpflicht im Eingangsbereich und auf dem Weg zu den Umkleiden. Auf der Suche nach Adrenalin dürfen die Besucher alle Rutschen hinuntersausen – die Reifenrutsche aber nur einzeln. Bislang konnten dort mehrere Personen gleichzeitig starten. Sternagel hofft trotz der Einschränkung auf zahlreiche Besucher. Trotzdem betont er: „Am Anfang wird das Bad sicherlich nicht überrannt.“ An Spitzenwerte, etwa zur Weihnachtszeit mit mehr als 3.000 Menschen, sei allein aufgrund der Verordnungen für den Badebetrieb nicht zu denken.

Zuletzt lagen die Besucherzahlen im Saunabereich etwa bei einem Drittel des Normalzustands, erklärt Sternagel. „Die Leute sind immer noch vorsichtig.” Aktuell lassen die Corona-Regeln dort maximal 120 Leute gleichzeitig zu. Das Dampfbad bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Der Grund: Aerosol-Gefahr. Sternagel sieht in der Corona-Krise aber auch Vorteile. Der Leerlauf habe Raum und Zeit für Neuerungen und Sanierungen geboten.

Im Saunabereich wurde unter anderem die finnische Sauna neu gebaut. Im Liegebereich und am Schwimmerbecken gibt es nun eine großflächige Wandbemalung, wo zuvor eine graue Wand war. Das Personal des Europabads nutzte die Corona-Pause auch beispielsweise dafür, den Außenbereich mit Beregnungsanlagen auszustatten und das Bad zu streichen. Zudem wurde die Oberfläche der Wildwasserrutsche – insgesamt etwa 800 Quadratmeter – erneuert. Im laufenden Betrieb sei so etwas nicht möglich gewesen, sagt Bäderchef Sternagel.

Er gibt auch einen Ausblick auf die Planung der anderen Bäder. Fächerbad, Turmbergbad, Sonnenbad, das Freibad Rüppurr und das Rheinstrandbad sind schon einige Zeit geöffnet. Das Weiherhofbad in Durlach sowie die Bäder in Neureut und Grötzingen sollen laut Sternagel nach den Ferien nachziehen.

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