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Grundschulöffnung am Montag

Tausende schwerkranke Kinder gehen wegen des Corona-Risikos nicht in die Schule

Tausende schwerkranke Kinder gehen wegen des Corona-Risikos dauerhaft nicht in die Schule. Ihre Familien erleben schwere Zeiten und fühlen sich im Stich gelassen. Die Psychiater warnen vor negativen Folgen durch die Isolation und den Mangel an sozialen Kontakten.

Immer alleine: Tausende Kinder sind so schwerkrank, dass ihre Eltern sie seit Monaten nicht mehr zur Schule gehen lassen. Die gezwungene häusliche Teilisolation stellt Familien vor große Probleme. Foto: Ulrich Perrey picture alliance/dpa

Daniel Hartmann hat Angst vor dem Montag. Wenn überall im Südwesten die Grundschulen wieder öffnen, bleibt sein Sohn Simon zu Hause. „Es war ein grauenhaftes Jahr“, sagt der 42 Jahre alte Marketingmanager. „Aber für uns war es jetzt im Lockdown etwas einfacher.“

Es war ein grauenhaftes Jahr.
Daniel Hartmann, Vater eines schwerkranken Grundschülers

Simon ist schwer krank und hat drei Operationen hinter sich. Sein Herz hat nur eine Kammer, ein implantierter Schlauch versorgt seinen Körper mit Blut, so gut es geht. Seit einem Jahr war der Achtjährige nicht mehr im Präsenzunterricht. Der Schulbesuch wäre für ihn wegen des Corona-Risikos wohl lebensgefährlich.

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