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Karlsruher Pflanzenschützer am Projekt „ValiProg“ beteiligt

Forschungsprojekt mit Karlsruher Wissenschaftlern: Willkürliches Spritzen ist längst vom Acker

Braunrost, Krautfäule, Mehltau, Halmbruch, Weißstängeligkeit oder Blattflecken – die Liste Ackerfrucht schädigender Pilzkrankheiten füllt ganze Seiten. Den optimalen Zeitpunkt zu erwischen, um Schäden und Ernteausfälle zu vermeiden, ist für Landwirte oder Hobbygärtner immer noch schwierig.

Blattkrankheit Rostpilz: Computergestützte Prognosen geben wertvolle Hinweise über das zeitliche und räumliche Auftreten von Pilzkrankheiten in Getreidebeständen. Foto: Julian Zachmann/LTZ

Neu entwickelte Fungizide, neue Pflanzensorten, resistente Schädlinge - die Prognosesysteme müssen stets angepasst werden. „Und das deutlich schneller als noch zu Beginn der 2000er-Jahre, als die ersten Modelle im Internet etabliert wurden,“ sagt LTZ-Forscher Julian Zachmann.

Der voranschreitende Klimawandel sorge für oft kurzfristig eintretenden und lokal differierenden Pilzbefall. Mildere Winter begünstigten das Überleben von Krankheitserregern. „Hinzu kommt ein ohnehin knappes Zeitfenster in den Arbeitsspitzen.

All diese Faktoren machen die optimale Terminfindung für den Einsatz geeigneter Gegenmittel nicht einfacher“, so der Pflanzenschutzexperte für Acker- und Gartenbau.

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