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Bodo braucht Valium - und Liebe

Freude und Leid mit Problemhunden: Von der Straße ins Herz der Familie

Tierschützer retten sie vor der Verwahrlosung oder sogar vor dem sicheren Tod - doch ihr Trauma bleibt: Jedes Jahr werden zahlreiche vorbelastete Hunde an Halter in Karlsruhe und Umgebung vermittelt. Der Umgang birgt viele Herausforderungen. Halter und Trainer aus der Region berichten, was hilft.
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Manchmal hilft nur Valium. Das sind die schweren Tage für Bodo und seine Halterin Lisa W.: Die, an denen sie dem ruhelos umherwandernden Hund Beruhigungsmittel geben muss, damit er seinen Frieden findet und ein bisschen schläft.

Der Auslöser kann eine Kleinigkeit sein, sagt sie. „Vielleicht ein Möbelstück, das an einer für ihn ungewohnten Stelle steht, oder irgend etwas, das anders läuft als sonst.“ Dann wird Bodo plötzlich unruhig, und von dort ist es nicht mehr weit zu einer ganzen Reihe weiterer unerfreulicher Dinge: Ticks, Angstzustände, sogar Krampfanfälle.

Bodo ist ein einstiger Straßenhund, den Tierschützer aus Spanien gerettet und nach Deutschland vermittelt haben. Der kleine braune Rüde ist schwer traumatisiert und außerdem krank. „Im Prinzip bestimmt er unseren ganzen Alltag“, sagt die Hundebesitzerin aus dem Enzkreis.

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