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Unfall mit Streifenwagen

Gesuchter 21-Jähriger fährt mit Motocross-Motorrad gegen Streifenwagen und flüchtet

Ein junger Motorradfahrer ist am Montagabend in einen stehenden Streifenwagen gefahren, weil er vor der Polizei geflüchtet war. Obwohl er bei der Kollision verletzt wurde, rannte der Unfallverursacher dann zu Fuß weg. Bei der anschließenden Festnahme wurde ein Alkoholwert von rund 0,3 Promille festgestellt. Außerdem trug der Fahrer eine geringe Menge Marihuana bei sich.

Die Streife hatte bereits auf den Motorradfahrer gewartet, als der Flüchtige in den Polizeiwagen krachte. (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder/dpa

Der Unfall mit dem Streifenwagen ereignete sich am Montag gegen 23.15 Uhr in der Heidenstückersiedlung im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel. Der Zweiradfahrer flüchtete zunächst zu Fuß vor den Beamten. Eine viertel Stunde später wurde er dann in der Hermann-Hesse-Straße festgenommen und zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angabe der Polizeibeamten wurde der 21-Jährige bereits vor dem Unfall von derselben Streife gesucht, weil mehrere Notrufe eingegangen waren. Danach sei der junge Mann mit seiner Motorcross-Maschine im Bereich der Pulverhausstraße lärmend, ohne Licht und mit überhöhter Geschwindigkeit umhergefahren. Außerdem berichteten einige Anrufer, dass der Fahrer keinen Sturzhelm getragen habe. Daraufhin leitete die Polizei eine Fahndung ein.

Eine Streife des Reviers Karlsruhe-West hatte sich hierzu mit einem Wagen auf dem Heidenstückerweg bei der Kreuzung der Eichelbergstraße positioniert. Mit demselben Wagen kollidierte der Motorradfahrer dann wenig später, als er in Schlangenlinien auf der Straße fuhr. Noch bevor die Beamten zu dem Motorradfahrer eilen konnten, stand er auf und rannte in Richtung der Durmersheimer Straße davon.

Bei der ärztlichen Untersuchung im Krankenhaus wurde ein Wert von knapp 0.3 Promille bei dem Heranwachsenden gemessen. Darüber hinaus hat er selbst eingeräumt, Drogen konsumiert zu haben. Eine geringe Menge Marihuana trug der junge Mann noch bei sich. Allerdings kam es für ihr noch schlimmer, als die Polizisten feststellten, dass der 21-Jährige mit einer Maschine unterwegs war, die weder zugelassen noch zulassungsfähig war. Außerdem konnte der Fahrer keine Fahrerlaubnis für sein Gefährt vorweisen.

An dem Streifenwagen entstand ein Schaden von geschätzten 5.000 Euro. Die Polizei schätzt, dass der entstandene Schaden am Motorrad im unteren dreistelligen Eurobereich liegt.

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