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Neujahrsempfang der IHK in Karlsruhe

Grenke will ein Willkommens-Center für Investoren

Wolfgang Grenke will Investoren anlocken. Am besten aus dem Ausland. So soll für diese in der Technologieregion Karlsruhe ein sogenanntes Welcome-Center geschaffen werden.

Bedrohte Architektur am Friedrichsplatz: Ihr Hauptgebäude möchte die Industrie- und Handelskammer durch einen Neubau ersetzen. Foto: Jörg Donecker

Eine Willkommens-Offensive fordert der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe, Wolfgang Grenke. Die Technologieregion Karlsruhe sollte ein sogenanntes Welcome-Center für Investoren schaffen. In diesem könnten auswärtige Interessenten gezielt informiert, Partner zusammengeführt und Innovationen gefördert werden, sagte Grenke beim Neujahrsempfang der IHK in Karlsruhe. „Wir müssen in der Region Hand in Hand arbeiten, um uns im Wettbewerb auf den internationalen Märkten zu behaupten“, so Grenke vor über 1 400 Zuhörern.

Konsequenzen müssten nach der Havarie beim Eisenbahn-Tunnelbau in Rastatt gezogen werden, die „einen riesigen wirtschaftlichen Schaden“ verursacht habe. Grenke: „Ich halte es für unverzichtbar, Bahnnebenstrecken auszubauen und zu elektrifizieren, damit wir in einem ähnlichen Fall genügend Ausweichstrecken vorhalten können.“

Es dürfe auch nicht nochmals vorkommen, dass Probleme mit einer Ersatzstrecke in Frankreich auftreten, „weil es noch sprachliche Hürden und inkompatible technische Standards gibt, so dass die Lokomotiven ausgetauscht werden müssen“. Auch innerhalb der IHK will Grenke die Weichen neu stellen. Man brauche noch mehr Input aus den Unternehmen.

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