Skip to main content

Ein Porträt

Schwanger und Krebskrank: Eine junge Frau entscheidet sich erst für das Leben ihres Kindes, dann für ihr eigenes

Wenn sie ihrer Tochter beim Spielen zusieht, kommen Diandra Rihm die Tränen. Dass sie beide am Leben sind, ist für die 28-Jährige nicht selbstverständlich. Neun Monate wartete sie, bis sie die lebensnotwendige Chemotherapie begann.

Mutter und Tochter geben sich gegenseitig Halt: Die Chemotherapie hat Diandra Rihm durchgestanden. Inzwischen ist Luna ein Jahr alt. Vor Erleichterung kommen der jungen Frau in alltäglichen Momenten noch immer die Tränen. Foto: Andrea Fabry

Mit der Schwangerschaft geht für Diandra Rihm kurz nach ihrer Hochzeit ein großer Wunsch in Erfüllung. Nur vier Wochen nach einer frühen Fehlgeburt wächst ein Kind in ihr heran.

Doch die Freude kommt in Begleitung eines Schicksalsschlags. Die werdende Mutter erhält eine niederschmetternde Diagnose: Lymphknotenkrebs. Diandra Rihm ist da gerade 27 Jahre alt und in der elften Schwangerschaftswoche.

Um ihr eigenes Leben zu schützen, soll sie ihr Baby abtreiben. Kinder, so sagen ihr die Ärzte im selben Gespräch, werde sie nach der anstehenden Chemotherapie wahrscheinlich keine mehr bekommen. Doch Diandra Rihm entscheidet sich anders. Sie will das Kind behalten. „Erst habe ich meinem Kind das Leben gerettet, dann hat es mir das Leben gerettet“, sagt sie rückblickend.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang