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Winterdienst auf Rufbereitschaft

Im Landkreis Karlsruhe ist man vorbereitet auf glatte Straßen und Schnee

2.500 Tonnen Salz lagern in der Straßenmeisterei des Landkreises Karlsruhe, dessen Zuständigkeit sich bei Wintereinbruch über hunderte Kilometer Straße zieht. Mit Einsetzen des Berufsverkehrs am Morgen muss bei Schnee und Glatteis geräumt und gestreut werden.

Wenn die Straßen weiß werden, muss es schnell gehen: Schnee wie hier in Walzbachtal kann die Straße in eine Rutschbahn verwandeln. Für Sicherheit im Winter muss auf 760 Kilometern der Landkreis sorgen. Foto: Rake Hora /BNN

Viele Ausflügler zieht es seit Tagen voller Begeisterung an den Wochenenden in Höhengebiete, die von Schnee bedeckt sind. Doch wenn der Wintereinbruch die Städte und Straßen im Flachland weiß färbt, birgt das gerade für Autofahrer Gefahren: Es wird glatt.

Damit es hierbei nicht zur Rutschpartie kommt, hat der Landkreis Karlsruhe vorgesorgt. Im Ernstfall macht er 760 Kilometer Straße winterfest.

Im geschlossenen Ort liegt diese Pflicht bei den Gemeinden. Die Verantwortung für einige Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraße laufen in der Straßenmeisterei des Landratsamtes zusammen.

Rund 2.500 Tonnen Salz für das besondere Gemisch

Damit diese auch bei Schneefall weiter genutzt werden können, lagere man derzeit rund 2.500 Tonnen Trockensalz und etwa 100.000 Liter Natriumchlorid-Lösung, so der Landkreis. Letzteres benötige man, um das Gemisch Sole herzustellen, das mit dem Trockensalz auf der Fahrbahn verteilt wird, um Schnee und Eis zu tauen. Für einen Volleinsatz braucht es allein 300 Tonnen Salz am Tag.

„Wir kommen bei der derzeitigen Wetterlage nicht in Bedrängnis.“
Michaela Fergen, vom Amt für Straßen im Landramtsamt Karlsruhe

Die Lager der Straßenmeisterei mit Stützpunkten in Bruchsal, Bretten und Ettlingen würden bereits im Sommer gefüllt, so der Landkreis. Der Salzvorrat reiche für gut zwei bis drei Wochen flächendeckender Einsätze, teilt Michaela Fergen vom zuständigen Sachgebiet mit. „Wir kommen bei der derzeitigen Wetterlage nicht in Bedrängnis.“

Insgesamt 77 Personen sind mit dem Winterdienst im Auftrag des Landkreises beschäftigt. 17 Fahrzeuge stehen für den Einsatz bereit. Das Personal sei in Rufbereitschaft. Alarmiert werde über die Leitstelle der Polizei sowie über Einsatzleiter des Winterdienstes der jeweiligen Straßenmeisterei.

Die Saison 2019/2020 sei sehr ruhig gewesen, sagt Michaela Fergen. Die Arbeit habe sich auf präventive Einsätze beschränkt. In diesem Jahr sei das anders. Das Wetter habe bereits seit Anfang Januar umfangreiche Räum- und Streudienste notwendig gemacht.

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