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Nutria, Kalikokrebs, Knöterich und Co.

Invasive Arten in der Region Karlsruhe: Wenn Tiere und Pflanzen der Landschaft gefährlich werden

Nutrias, Nilgänse, Kalikokrebse und Ambrosia: Invasive Arten breiten sich in der Region Karlsruhe und Mittelbaden immer weiter aus. Warum sind diese Arten gefährlich - und wie ernst ist die Lage eigentlich?
7 Minuten

Der 30. Juli 2020 ist ein großer Tag für Andreas Martens. Seit Jahren schlägt sich der Biologe der Pädagogischen Hochschule (PH) Karlsruhe mit einem Tier herum, das er als seine „persönliche Mission” bezeichnet. Diese Mission ist ziemlich klein, hat acht Beine und statt Händen Scheren. Es ist der Kalikokrebs, eine eigentlich in Nordamerika beheimatete Art.

Für die dort eigentlich heimische Flora und Fauna hat das fatale Folgen: Die Krebsart vermehrt sich sehr aggressiv. Weil sie sich zudem von fast allem ernährt, was ihr in die Quere kommt, fallen ihr Kaulquappen, Amphibien und Wasserpflanzen gleichermaßen zum Opfer. Durch sein Verhalten veröden unter Wasser ganze Öko-Systeme.

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