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Ingenieur mit Verhandlungsgeschick

Johann Gottfried Tulla zeigte diplomatisches Geschick bei der Rheinbegradigung

Mit dem Beginn der Rheinbegradigung schrieb der badische Wasserbauingenieur Johann Gottfried Tulla Geschichte. Die Beantwortung einer Leserfrage offenbart Tullas Engagement bei den Verhandlungen mit den französischen Nachbarn.

Durchgestochen: Vor gut 200 Jahren begann mit Plänen wie diesem vom Rhein bei Knielingen die Begradigung des Flusses. Foto: Generalandesarchiv

Über das Leben und Wirken von Johann Gottfried Tulla weiß Heiner Lichti bestens Bescheid. Im vergangenen Jahr hat der Durlacher den Jubiläumsfilm „Der Flussbaumeister – wie Tulla den Rhein begradigte“ angeschaut, der anlässlich des 250. Geburtstags des badischen Wasserbauingenieurs ausgestrahlt wurde.

Außerdem hat sich der 83-Jährige im Internet und in Büchern über die Geschichte der Rheinbegradigung informiert. „Ich habe im Jubiläumsjahr noch einmal viel Neues erfahren“, sagt Lichti. Mittlerweile wisse er auch, dass durch die Begradigung des Rheins nicht nur neues Ackerland gewonnen, sondern auch das Sumpffieber Malaria in Baden quasi ausgerottet wurde.

Eine Frage blieb aber trotz aller Recherchen offen und die möchte Lichti nun von den BNN beantwortet wissen. Wie gelang es Tulla oder dem doch eher bescheidenen Großherzogtum Baden, das große napoleonische Frankreich politisch von der Richtigkeit der Rheinbegradigung und damit von einem neuen Verlauf der Landesgrenzen zu überzeugen?

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