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Systeme auf Prüfstand

Corona trifft arme Kinder im Raum Karlsruhe besonders stark – Jugendhilfen sehen Schulen in der Pflicht

Nach Corona weitermachen wie bisher? Das kommt für die Jugendhilfen im Raum Karlsruhe nicht in Frage. Sie wollen bessere Bedingungen für Kinder und Jugendliche schaffen.

Hand in Hand: Das Kreisjugendamt und die Jugendhilfen im Landkreis Karlsruhe wollen Hürden abbauen, damit die Angebote niederschwellliger bei den Betroffenen ankommen. Foto: Christian Charisius/dpa

Kein eigenes Zimmer, nicht mal eine ruhige Ecke, kein Laptop, auf dem gearbeitet werden kann: In vielen Familien, in denen Ute Dörr-Hettler als sozialpädagogische Familienhilfe des Vereins KarLa tätig ist, war dies für die Kinder und Jugendlichen im Homeschooling Alltag.

„Die Schule haben aber gefordert, unter diesen Rahmenbedingungen am Unterricht teilzunehmen“, erzählt sie. Für die Familien sei es aber schon eine Herausforderung gewesen, den Kindern und Jugendlichen eine Tagesstruktur zu geben, jeden Tag auch finanziell ein Mittagessen zu stemmen.

Die Termine mit Ute Dörr-Hettler, die oft morgens um 8 Uhr an der Haustür klingelte, gaben vielen Orientierung und „waren dringend nötig“, wie sie erzählt, „es gab ja keine Kontrollinstanzen und Bezugspersonen mehr“.

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