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900 Millionen Euro fließen

Karlsruhe soll einen gigantischen Datenschatz für die Forschung bergen

Viele Forscher kämpfen mit dem gleichen Problem: Irgendwo schlummern Daten von Kollegen, die ihre eigene Arbeit beschleunigen könnten - aber sie kommen nicht dran. Ein neues Großprojekt aus Karlsruhe soll das ändern.

Nicht nur Techniker sollen profitieren: An dem Daten-Projekt arbeiten auch Kulturwissenschaftler mit. Foto: Foto: Anne Behrendt / KIT

Es geht um einen gigantischen Datenschatz. 900 Millionen Euro geben Bund und Länder aus, um ihn zu bergen – und Karlsruhe spielt dabei eine zentrale Rolle. In der Fächerstadt nimmt an diesem Donnerstag die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) offiziell ihre Arbeit auf.

Die Mammutaufgabe dieser neuen Einrichtung: Sie soll die gesammelten Datensätze der deutschen Forscher vernetzen, von der Archäologie über die Ingenieurwissenschaft und die Medizin bis hin zur Zukunftsforschung. „Wir decken die komplette Wissenschaft in Deutschland ab“, betont Hendrik Seitz-Moskaliuk vom NFDI-Direktorat. „Einzelne Fächer haben schon solche Lösungen. Das Neue ist, dass wir nun fächerübergreifend eine große Lösung suchen.“ International nehme Deutschland mit dem Projekt eine Vorreiterrolle ein. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) wird bei der Eröffnungsfeier online zugeschaltet.

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