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Bauwerk im Jahr 1969

Für den Bau der Südtangente müssen die Alb, der Kühle Krug und eine Gärtnerei weichen

18 Kilometer lang ist die Karlsruher „Stadtautobahn“. 1988 ist die Südtangente nach 27 Jahren Bauzeit komplett ausgebaut. Karlsruhe will damit den Verkehr um die Stadt herum leiten.
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Mächtige Säulen und wuchtige Klötze aus Stahlbeton bilden in der Nähe des Mühlburger Bahnhofs eine imposante Kulisse. Auf der riesigen Baustelle entsteht im Jahr 1969 ein Bauwerk der Superlative: die Überführung der Südtangente über die Honsellstraße. 420 Meter lang ist die Brücke, die zu den ersten Bauabschnitten der Südtangente gehört.

Nicht nur die Brücke, sondern das gesamte Bauprojekt ist ambitioniert. Die „Stadtautobahn“ soll die Karlsruher Innenstadt vom zunehmenden Verkehr entlasten. Waren 1948 noch 4.675 Autos in Karlsruhe zugelassen, sind es in den 1960er Jahren 30.000, Ende der 1970er fast 100.000. Dazu kommen Pendler und der Gütertransport.

„Es gab ein unglaubliches Wachstum beim Pkw-Bestand“, sagt Gerd Hager, Direktor des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein. Mit einer geplanten Nord- und einer Südtangente soll die Stadt vom Straßenlärm und vom Abgasgestank befreit werden.

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