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Wohnraum gesucht

2.400 Flüchtlinge aus der Ukraine sind bislang in Karlsruhe angekommen

Jeden Tag kommen Flüchtlinge aus der Ukraine in Karlsruhe an. Empfangen werden sie von der Stadt und vielen ehrenamtlichen Helfern.

Solidarität: Eine Kundgebung für die Menschen in der Ukraine findet am Sonntag um 17 Uhr auf dem Karlsruher Marktplatz statt. Auch BVG-Präsident Stephan Harbarth will dabei sprechen.
Solidarität: Eine Kundgebung für die Menschen in der Ukraine findet am Sonntag um 17 Uhr auf dem Karlsruher Marktplatz statt. Auch BVG-Präsident Stephan Harbarth will dabei sprechen. Foto: Paul Zinken/dpa

In Karlsruhe sind bislang rund 2.400 Flüchtlinge aus der Ukraine angekommen und registriert worden. Das teilte der städtische Ukraine-Koordinator Faris Abbas mit.

Weil die Stadt mehr ukrainische Flüchtlinge aufgenommen habe als andere Kommunen, sei Karlsruhe von der Verteilaktion des Landes in den kommenden Tagen ausgenommen. Trotzdem rechnet Abbas noch mit täglich rund 40 Flüchtlingsankünften in Karlsruhe. Dringend gebraucht werde nach wie vor Wohnraum für die Geflüchteten.

Ehrenamtliche unterstützen Flüchtlinge

Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) lobte das hohe ehrenamtliche Engagement der Zivilgesellschaft für geflüchtete Menschen aus der Ukraine. Viele verschiedene Gruppe hätten bereits Hilfe angeboten. Außerdem organisieren zahlreiche Schulen derzeit Spendenaktionen zur Unterstützung von Flüchtlingen und den Menschen in der Ukraine.

Die Stadt Karlsruhe hat laut Mentrup Kontakte zur ukrainischen Stadt Tschernowitz aufgebaut und möchte dort medizinische Unterstützung leisten. Tschernowitz ist Partnerstadt der Karlsruher Partnerstadt Temeswar in Rumänien. Deshalb konnten Kontakte zur zielgerichteten Unterstützung schnell und unbürokratisch vermittelt werden.

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