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Letztes Mittel Adipositas-Chirurgie

Ein Schnitt und schlank? Eine Magenverkleinerung hat oft lebenslange Folgen

Ein chirurgischer Eingriff bei Adipositas-Patienten gilt oft noch als „einfacher Weg“, um abzunehmen. Dabei muss viel geschehen, bevor die Betroffenen tatsächlich auf dem Operationstisch liegen. Und danach hat der Eingriff meist lebenslange Folgen.

Eine bariatrische Operation ist kein kosmetischer Eingriff. Sie bedeutet für die Betroffenen nicht nur ein Risiko, sondern auch lebenslange Folgen. Foto: imago images / Panthermedia

„Erst fressen sich die Leute voll und dann wollen sie operiert werden.“ Elke Dewald-Volk schnappt den Satz nur zufällig auf, den die Beraterin bei der Krankenkasse ihrer Kollegin zuflüstert. Trotzdem treffen die Worte ins Mark.

Dewald-Volk kämpft zu diesem Zeitpunkt um die Bewilligung einer sogenannten bariatrischen Operation bei ihrer Krankenkasse. Bei dem Eingriff würde sie einen Magen-Bypass bekommen, der das Volumen des Organs so verkleinert, dass sie nur noch wenig Nahrung aufnehmen kann. Dadurch soll sie Gewicht verlieren. Und sie muss viel abnehmen, wenn sie ein laut Body-Mass-Index (BMI) für sie normales - also gesundes - Gewicht erreichen möchte.

Der BMI der 53-Jährigen liegt damals bei knapp über 50. Bereits bei einem Wert von 30 spricht man von krankhaftem Übergewicht, der sogenannten Adipositas. Doch obwohl der BMI von Dewald-Volk ein vermeintlich hohes Gesundheitsrisiko für sie bedeutet, muss sie um die notwendige Operation kämpfen.

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