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Sturz in die Tiefe

Tödlicher Unfall auf KIT-Baustelle in Karlsruhe

Ein Bauarbeiter ist auf einer Baustelle am KIT 20 Meter in die Tiefe gestürzt und hat sich tödliche Verletzungen zugezogen. Er hatte auf dem Dach eines Rohbaus gearbeitet. Die Ermittlungen zur Ursache laufen.

Auf der Baustelle eines KIT-Neubaus am Adenauerring kam es zu einem tödlichen Arbeitsunfall. Foto: Uli Deck/dpa

Bei einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am Adenauerring ist bereits am Mittwochmittag ein 34 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, stürzte der Bauarbeiter aus bislang unklarer Ursache aus rund 20 Metern Höhe in die Tiefe. Er hatte auf dem Dach eines Rohbaus gearbeitet.

Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen durch herbeigeeilte Sanitäter und einen Notarzt erlag der 34-Jährige noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Klaus Tschira Stiftung bestätigt tödlichen Unfall am Neubau des „InformatiKOM“

Der Mann arbeitete am Neubau des „InformatiKOM“ durch die Klaus Tschira Stiftung, das bestätigte die Stiftung auf Anfrage. „Mit großer Bestürzung mussten wir gestern vom tragischen Unfalltod eines Bauarbeiters auf der InformatiKOM-Baustelle in Karlsruhe erfahren“, so ein Sprecher. „Unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie des Opfers. Zurzeit wird der Unfallhergang rekonstruiert. Die Bauleitung arbeitet eng mit den zuständigen Behörden zusammen.“

Die Kriminalpolizei hat zur Klärung der genauen Umstände Vertreter des städtischen Amtes für Umwelt- und Arbeitsschutz hinzugezogen. Anhaltspunkte für ein Verschulden Dritter liegen derzeit nicht vor.

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