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Schwerere Verläufe und mehr Todesfälle

Auf der Karlsruher Covid-Station werden auffällig viele Menschen mit starkem Übergewicht behandelt

Neue Studien und Beobachtungen aus den Intensivstationen legen nahe, dass stark übergewichtige Menschen neben Hochbetagten zu den extrem gefährdeten Risikogruppen zählen. Adipositas-Mediziner des Städtischen Klinikums Karlsruhe haben eine Erklärung dafür.

Viel Arbeit für Intensivmediziner: Stark übergewichtige Patienten sind nach Erkenntnissen von Adipositas-Experten besonders anfällig für schwere Covid-Verläufe. Foto: Fabian Strauch

Seit mehreren Wochen sind die meisten der derzeit 16 Betten auf der Intensivstation für Covid-19-Patienten im Städtischen Klinikum Karlsruhe belegt. Und neben zahlreichen älteren und hochbetagten Patienten werden dort mittlerweile auch auffällig viele übergewichtige Menschen behandelt und künstlich beatmet.

„Schwere Verläufe mit der Notwendigkeit der Intensiv-Therapie und der invasiven Beatmung sind bei uns vermehrt bei älteren Patienten und Übergewichtigen zu sehen“, sagt Franz Kehl, Leiter der Intensivmedizin am Städtischen Klinikum.

Dabei sei die Behandlung von Adipositas-Patienten auf der Covid-Station mit medizinischen und pflegerischen Herausforderungen verbunden. Covid-Patienten mit „Lungenversagen“ müssen laut Kehl oft auf den Bauch gelegt werden. Dies sei bei Menschen mit großer Leibesfülle ein schwieriges Unterfangen und mit Risiken sowie viel Aufwand verbunden.

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