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Unterwegs mit Erntehelfern

Bei der Weinlese am Turmberg ist Fingerspitzengefühl gefragt

Schon seit Mitte August läuft im Staatsweingut Karlsruhe-Durlach die Lese. Sie hat außerordentlich früh begonnen. Die Ernte erfolgt ausschließlich von Hand. Die BNN waren mit dabei.

Kontrollierender Blick: Winzer Dennis Holstein (rechts) prüft, ob die Traube so überhaupt in die Bütt kommt. Foto: Peter Sandbiller

Von Maximilian Tichy

Bei der Weinernte ist das Allererste, was man sich von den erfahrenen Erntehelfern abschaut, ein ganz bestimmtes Rollen des Handgelenks. Man hält eine ganze Traube in der einen Hand und pickt mit der schmalblättrigen Traubenschere kranke, angefressene oder anderweitig beschädigte Traubenbeeren heraus.

Dann wirft man sie mit einer rollenden Geste von sich weg. Die Traube wird in den persönlichen Erntekübel gelegt, der vor einem steht und man zwickt die nächste Traube vom Rebstock ab. Mit einem gemurmelten „galeata“, rumänisch für Kübel, zieht ein Erntehelfer vorbei. Es ist die Aufforderung, den Erntekübel in die 40-Liter Bütte zu entleeren, die er sich auf den Rücken geschnallt hat. Von dort macht er sich auf, zum steilen Abstieg ins Weingut, um die Trauben dem Kellermeister zu überbringen.

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