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„Großes Gefahrenpotential“

Stadt Karlsruhe macht illegalen Bike-Trail in der Heidenstückersiedlung dicht

Bei den Kindern und Jugendlichen ist der Ärger groß. Sie vermissen „ihren“ selbst gestalteten Bike-Trail in der Karlsruher Heidenstückersiedlung. Die Stadt argumentiert mit der Sicherheit. Nun wird Ersatz gesucht.

Nach Jahrzehnten ist es vorbei: Lange wurde das kleine Waldstück an der Grenze zum Forchheimer Flugplatz von Radfahrern genutzt. Damit ist jetzt Schluss, die Stadt hat dem einen Riegel vorgeschoben. Foto: Jörg Donecker

Die Schließung kam praktisch über Nacht: Der Bike-Trail in der Heidenstückersiedlung darf nicht mehr länger befahren werden. „Bike-Trail gesperrt. Illegale Nutzung auf eigene Gefahr“ steht in roter Schrift auf einem Schild. Das Forstamt hat es vor dem Waldstück an der Grenze zu Rheinstetten aufgestellt. Sämtliche Zugänge sind abgeriegelt.

Das Fahren auf dem kleinen Parcours im Wald ist nicht erlaubt, das ist nicht neu. Trotzdem nutzten den Bike-Trail seit Jahrzehnten Kinder und Jugendliche aus den umliegenden Stadtteilen. Sie fuhren nicht nur auf der gewollt hindernisreichen Strecke, sondern bauten auch selbst Rampen und gruben Löcher.

Durch die Pandemie zog es immer mehr Menschen zu dem Trail. Schließlich sah sich die Stadt nach ihrer Aussage gezwungen, dem einen Riegel vorzuschieben. „Die illegale Nutzung der Fläche als Dirtbike-Trail hat extrem zugenommen. Es wurden Schanzen gebaut, Löcher in den Waldboden gegraben und Folien um Bäume gewickelt“, teilt das Forstamt auf BNN-Nachfrage mit.

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