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Das sagen Gesundheitsamt und Kliniken dazu

Bislang kein Affenpocken-Fall in Karlsruhe

In der Region wurden schon Patienten mit Affenpocken registriert. Noch gibt es aber keine in Karlsruhe. Was planen örtliche Kliniken und das Gesundheitsamt, wenn es einen ersten Verdacht auf Ansteckung gibt?

Eine Frau arbeitet im Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München, wo erstmals in Deutschland bei einem Patienten das Affenpockenvirus zweifelsfrei nachgewiesen wurde.
Im Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München wurde erstmals in Deutschland bei einem Patienten das Affenpockenvirus zweifelsfrei nachgewiesen. Foto: Martin Bühler/Bundeswehr/dpa

In Karlsruhe und dem Umland ist bisher noch kein Fall der Affenpocken registriert worden. Das teilt das Karlsruher Gesundheitsamt auf Nachfrage der BNN mit. Auch Verdachtsfälle gebe es bislang keine, es befinde sich niemand in Quarantäne. Grundsätzlich sei die Behörde aber auf Infektionskrankheiten vorbereitet.

Auf die standardmäßig vorgehaltenen Zimmer für infektiöse Patienten verweisen auch die ViDia-Kliniken. Der Umgang mit den Patienten unterliege strengen Vorgaben die Hygiene betreffend, sagt Konstantin Mayer, Direktor der Klinik für Pneumologie und Schlafmedizin. Sollte der Verdacht einer Affenpocken-Infektion bestehen, sei die Isolation wichtig. Es gebe allerdings andere, viel häufigere Erkrankungen mit Hausschlägen wie die Masern, Windpocken oder Herpes, betont er.

Der Nachweis einer Infektion mit Affenpocken, in deren Verlauf sich üblicherweise Flecken, Erhebungen, Bläschen und Pusteln bemerkbar machen, erfolgt über einen Abstrich betroffener Hautbereiche. Für die Analyse werden die Proben laut der Karlsruher Behörde ins Landesgesundheitsamt nach Stuttgart geschickt.

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