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Linke und Dehoga fordern klare Regelungen

Boomendes Geschäft mit den Zwischenvermietungen von privaten Wohnungen stößt in Karlsruhe auf Kritik

Auf Portalen wie Airbnb und Booking.com werden zahlreiche private Wohnungen zur Zwischenvermietung an Touristen angeboten. Der Linkspartei ist die steigende Anzahl solcher Angebote ein Dorn im Auge. Der Grund: Dadurch wird knapper Wohnraum in der Innenstadt zweckentfremdet. Die Stadtverwaltung Karlsruhe sieht dagegen noch keinen Handlungsbedarf.

Viele Treffer: Wer im Internet nach Unterünften in Karlsruhe sucht, stößt meist auch auf zahlreiche private Anbieter. Foto: Jörg Donecker

Wer bei der meistgenutzten Suchmaschine im Internet die Begriffe „Hotel“, „Karlsruhe“ und „günstig“ eingibt, bekommt innerhalb von eineinhalb Sekunden über zweieinhalb Millionen Treffer angezeigt. Ganz oben auf der Liste steht eine Anzeige der Plattform Booking.com.

Dort gibt es auf der ersten Seite zehn Angebote mit Bildern von geschmackvoll eingerichteten Wohnungen, aber kein Hotel. Zahlreiche private Wohnungen werden auch auf der Plattform Airbnb an Touristen oder Geschäftsreisende vermietet. Der Stadtverwaltung sind die Aktivitäten von Wohnungsbesitzern auf dem Markt bekannt.

Im Oktober wurden bei einer entsprechenden Abfrage auf der Airbnb-Homepage 289 verfügbare Unterkünfte in Karlsruhe gefunden. Das waren nur 38 mehr als bei einem von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachten vor drei Jahren. Ein Problem für den angespannten Wohnungsmarkt sieht die Stadt durch die Zwischenvermietung von Zimmern deshalb nicht.

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