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Große Nachfrage

Welche Regeln gelten gerade? Die Karlsruher Corona-Hotline glüht

Die Nachfrage ist groß: Im Schnitt 330 mal am Tag klingelt die Karlsruher Corona-Hotline. Gerade die ständig veränderten Bestimmungen sorgen für Verunsicherung.

Die Stadt hat Antworten: Nach wie vor rufen viele Bürger die Corona-Hotline an. Foto: Patrick Pleul

Welche Corona-Regeln gelten gerade? Und was passiert, wenn ich selbst positiv getestet werde? Viele Bürger, die solche Fragen umtreiben, wenden sich an die Stadt. Antworten gibt es unter 1 33 33 33.

Im Schnitt erreichen diese eigens eingerichtete Corona-Hotline täglich 330 Anrufe, so die Bilanz im Rathaus. Dort heißt es: „Wir stellen fest, dass der Informationsbedarf der Bevölkerung durch die verschärften und neuen Regelungen wieder sehr hoch ist.“

Hilfe zu Corona-Verordnungen per Sprachsteuerung

Rund um die Uhr kann man per Sprachsteuerung Informationen zur Pandemie abrufen. Die Bürger erfahren, welche Symptome bei Corona auftreten können und wie man sich vor einer Infektion schützt.

Abgedeckt werden zudem weitere Themen: Welche Einschränkungen gibt es derzeit im öffentlichen Leben, wie muss ich mich bei der Einreise aus einem Risikogebiet verhalten, welche sozialen Hilfsangebote gibt es, wo kann ich mich testen lassen, wie verhalte ich mich bei einem positiven Testergebnis oder wie gehe ich vor, wenn ich in Kontakt mit einem positiv Getesteten stand?

Weniger als ein Drittel der Anrufer lässt sich mit einem Mitarbeiter der Stadt oder des Landratsamts verbinden, was aktuell montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr möglich ist.

Auch dort gibt es, wie die Mitarbeiter berichten, viele Fragen zu den geltenden Verordnungen. Viele treibe um, was zu tun ist, wenn eine Schule oder ein Kindergarten wegen eines Corona-Falls vorübergehend den Unterricht beziehungsweise die Betreuung einstellen muss.

Darf ich noch meine Eltern in der Corona-Pandemie besuchen?

Auch im Frühjahr sei es oft um die jeweils geltenden Einschränkungen gegangen. Die Anrufer fragten beispielsweise: Kann ich meine Eltern und Freunde besuchen? Kann ich umziehen?

Derzeit stelle man fest, dass viele Anfragen zum Thema Einreise aus Risikogebieten gestellt werden und wie man sich bei einem positiven Testergebnis verhalten soll. „Durch die Corona-Warn-App erhalten wir auch viele Anfragen zum weiteren Vorgehen, wenn diese ,rot’ ausschlägt und auf ein hohes Infektionsrisiko hinweist“, heißt es im Rathaus.

Statt im Zoo am Telefon

Derzeit sind 18 Mitarbeiter im Schichtbetrieb bei der Hotline im Einsatz, die sonst beispielsweise bei den Bäderbetrieben, in der Städtischen Galerie oder im Zoo Dienst tun. Bis 10. November war die Informationshotline durch Mitarbeiter des Gesundheitsamts besetzt, heißt es weiter.

Seither werde die Telefonie wieder durch Mitarbeiter der Stadt Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt bedient. Letzteres decke medizinische Fragen ab, die die städtischen Mitarbeiter nicht beantworten können.

Eine Ausweitung der Telefonzeiten auf das Wochenende wie zu Beginn der Pandemie ist aktuell kein Thema. „Die momentanen Erreichbarkeitszeiten der Hotline decken den Informationsbedarf gut ab“, sind die Verantwortlichen überzeugt. Erst wenn wieder ein geringeres Aufkommen von Anrufen verzeichnen wird, werde man prüfen, ob zu einem reinen Sprachdialogsystem zurückgegangen werden kann. Eine Beendigung der Hotline sei derzeit nicht geplant.

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