Skip to main content

Illegale Treffen erschweren Nachverfolgung

Corona-Mutationen breiten sich in Karlsruhe rasant aus

In der Statistik der Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner hat die Stadt Karlsruhe mit 2.104 bekannten Fällen noch immer den geringsten Wert unter den baden-württembergischen Kreisen. Doch der Vorsprung bröckelt.

Viel Arbeit: Im Gesundheitsamt sind die Kapazitätsgrenzen bei der Nachverfolgung von Corona-Infizierten erreicht. Foto: Jörg Donecker

Die Mutanten sind auch in Karlsruhe weiter auf dem Vormarsch. Von den derzeit 474 bekannten positiven Corona-Fällen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind nach den Erhebungen des Gesundheitsamts 171 Infektionen auf die englische Variante B 1.1.7 und drei auf die südafrikanische Variante B 1.351 zurückzuführen. Damit beträgt der Anteil der Mutanten mittlerweile 40 Prozent.

Sorgen bereitet dem Gesundheitsamt dabei vor allem der Umstand, dass durch die Mutanten ein wesentlich höherer Anteil von Kontaktpersonen ersten Grades positiv getestet wird. Außerdem stecken sich regelmäßig auch Kontaktpersonen zweiten Grades mit dem Virus an.

„Das wird sich vermutlich auf den R-Wert auswirken und diesen bei uns steigen lassen“, sagt Pressesprecher Martin Zawichowski vom Landratsamt. Die Folgen eines höheren R-Werts, der angibt, wie viele Personen ein Infizierter durchschnittlich ansteckt, seien eine höhere Zahl von Neuinfektionen und eine steigende 7-Tages-Inzidenz.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang