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Trotz sinkender 7-Tage-Inzidenz

Corona-Mutanten sind in Karlsruhe angekommen: Wo stecken sich die Menschen an?

Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Karlsruhe liegt nur noch knapp über dem kritischen Wert von 50. Die Nachverfolgung der Kontakte läuft gut. Für Probleme sorgen bewusste Falschaussagen von Infizierten und die Mutanten.

Viel Arbeit: Im Gesundheitsamt sind die Kapazitätsgrenzen bei der Nachverfolgung von Corona-Infizierten erreicht. Foto: Jörg Donecker

Die Mutation des Coronavirus hat nun auch Karlsruhe erreicht. Wie das Gesundheitsamt auf Anfrage der BNN mitteilte, wurden im Rahmen der routinemäßigen Untersuchungen des Robert Koch-Instituts bei positiven Corona-Tests im Stadt- und Landkreis Karlsruhe bislang insgesamt 27 mutierte Virusformen festgestellt – neunmal die englische Variante B 1.1.7, 18 Mal die südafrikanische oder die brasilianische Variante.

Eine Häufung der Fallzahlen konnte durch eine mutmaßlich höhere Ansteckungsgefahr bei den mutierten Virusvarianten vom Gesundheitsamt noch nicht festgestellt werden. Den Platz unter den Kreisen mit den landesweit niedrigsten Inzidenzzahlen hat die Stadt Karlsruhe mittlerweile zwar verloren. Dennoch lag der Stadtkreis am Mittwochabend mit einer 7-Tage-Inzidenz von 53,5 noch deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 66,9.

Im Landkreis Karlsruhe wurden zu diesem Zeitpunkt 69,2 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gemeldet. Außerdem wurden in den Gemeinden Marxzell und Zaisenhausen nach mehreren Tagen ohne Corona-Infektionen wieder positive Fälle bekannt.

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