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Komplizierte neue Regeln

Corona-Schnelltest für Schule und Verein: Funktioniert das in Karlsruhe?

Mit der Öffnung von Schulen und Vereinen kehrt seit Montag für viele Karlsruher Kinder und Jugendliche wieder etwas Normalität in ihr Leben zurück. Bürokratische Hürden verursachen allerdings noch die Vorgaben für die Schnelltests.

Verpflichtende Schnelltests: Für das Training in Sporthalle müssen Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren einen negativen Corona-Test vorweisen. Für die Vereine bedeuten Kontrolle und Durchführung viel Arbeit. Foto: Jörg Donecker

Der erste Tag nach den Pfingstferien war für Ada Hess ein guter Tag. Morgens saß die Sechstklässlerin zum ersten Mal seit Ende Oktober wieder mit all ihren Klassenkameraden gemeinsam im Klassenzimmer. Und weil die 12-jährige Gymnasiastin vor Unterrichtsbeginn einen Antigen-Schnelltest machte und von ihrer Lehrerin eine Bescheinigung für das negative Testergebnis erhielt, konnte sie am Nachmittag damit am Handballtraining bei der Turnerschaft Durlach teilnehmen.

Doch nicht alle ihre Mitspielerinnen hatten von den Schulen ein solches Zertifikat erhalten. Manche wurden vor Schulbeginn auch von den Eltern getestet. Deshalb stand für diese Mädchen vor Trainingsbeginn in Anwesenheit der Übungsleiter noch die Durchführung eines zweiten Schnelltests auf dem Programm.

Für die Kinder stellen der Regelunterricht unter Pandemiebedingungen sowie die Wiederaufnahme des Übungsbetriebs in Sport- und Musikvereinen einen großen Schritt Richtung Normalität dar. Für Schulen, Eltern und Vereine ist die Umsetzung der Vorgaben zum sicheren Betrieb allerdings ein erneuter Kraftakt.

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