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Budget-Defizit bei Städtischem Klinikum und ViDia Kliniken

Corona-Zerreißprobe: Karlsruher Krankenhäuser leiden unter Kostenexplosion

Der enorme Mehraufwand für die Betreuung der Covid-19-Patienten und für die Krankenhaushygiene zum Infektionsschutz schaufeln ein Riesenloch in das Budget der großen Karlsruher Kliniken. Bei den Klinikchefs herrscht Unsicherheit: Wie soll das Loch gestopft werden?

Grosser Aufwand: Patienten mit Corona-Infektion müssen vom Krankenhauspersonal in Infektionsschutz-Bekleidung unter verschärften Hygieneauflagen betreut werden. Das kostet die Kliniken viel Geld. Foto: Fabian Strauch/dpa

Die Karlsruher Krankenhäuser stecken in der Kostenfalle. Die Ausgaben für Handschuhe, Kittel und Masken explodieren. Und die Einnahmen durch Operationen schrumpfen. Dabei ist derzeit völlig unklar, wie und in welchem Maße der Bund tatsächlich das nun in der zweiten Pandemiewelle weiter aufreißende Loch in den Klinikbudgets stopfen wird.

„Corona ist für uns wirtschaftlich ein harter Schlag“, sagt Richard Wentges, Vorstandsvorsitzender der ViDia Kliniken, dem Zusammenschluss der Vincentius Kliniken und des Rüppurrer Diakonissenkrankenhauses. „Wir müssen die anderen Leistungen einschränken, und die Materialkosten sind explosionsartig gestiegen“, erklärt Wentges. Er berichtete von „einer exponentiellen Preisentwicklung – teilweise um das Fünfzigfache“.

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