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Nachwuchs vermutlich von Karpfen gefressen

Das Corona-Schicksal der Kröten vom Schlossgartensee

Sie gehören zu den ersten Corona-Opfern. Mittelbar hat die Pandemie die Karlsruher Kröten vom Schlosspark in der ersten Welle dahingerafft. Schafft die Population der Erdkröten vom Wildpark in diesen Märztagen das Comeback? Immerhin sind extra dafür hungrige Mäuler abgefischt worden.

Achtung Kröten: Zum Schutz der Amphibien sind die Besucher des Schlossgartens zur Rücksicht aufgerufen; denn an warmen Märztagen hüpfen die Amphibien zum See. Foto: Jörg Donecker

Der März ist gekommen, die Kröten ziehen aus. Wenn die Amphibien zum Laichgewässer hüpfen, heißt es für den Großstadtmenschen aufgepasst: Jetzt, da sich alle Lebensgeister regen, nicht einfach durch den Wald brettern und die schutzlosen Tiere auf ihrer instinktiven Wanderung plattfahren.

Dass etwa die Straße durch den Karlsruher Weiherwald während des Krötenwechsels gesperrt wird, diese Kröte müssen die Autofahrer seit vielen Jahren schlucken. Besondere Vorsicht ist dieses Jahr am Schlossgartentor zum Wildpark für die Fahrradfahrer und Fußgänger geboten: Bei den Karlsruher Hardtwaldkröten geht es schlicht um die Existenz der ganzen Population. Die Karlsruher Kröten sind Corona-Opfer.

Totalausfall 2020

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