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Grüne Initiative für die Traditionspflege

Das legendäre „Lobberle“: Für das Drei-Schienen-Stück aus der Karlsruher Bahngeschichte könnte es eine Zukunft geben

Erinnerungen an ein Unikum der Karlsruher Stadtgeschichte können geweckt werden. Die Grünen wollen wenigstens ein Stück vom legendären „Lobberle“ ins Stadtbild zurückholen. Welcher Ort wäre passend?

Das Lobberle: Die Karlsruher Lokalbahn zwischen Spöck und Durmersheim, rollt am Karlstor auf der Kriegsstraße quer über die Straßenbahngleise. Dampf steigt in dieser Szene um 1910 vor dem Palaispark – heute Standort des BGH – auf. Foto: Stadtarchiv Karlsruhe

Die Grünen machen sich für das „Lobberle“ stark. Die inzwischen stärkste Fraktion in Karlsruhe wurde vor fast 41 Jahren als Gegenentwurf zu den etablierten Parteien der Bundesrepublik gegründet. Damals war die Lokalbahn, im Volksmund das „Lobberle“, schon längst Geschichte. Bereits 1921 auf dem Nordast nach Spöck, 1937 auf dem Südast gen Durmersheim und schließlich 1955 auch im Stadtgebiet wurde die Schmalspurbahn ausrangiert.

Ein Unikum in der deutschen Bahnlandschaft, das Karlsruher Drei-Schienen-Gleis, verschwand als ungenutztes Fossil der Schwerindustrie schnell bis auf wenige Reste von der Bildfläche. Die Grünen blicken nun weit zurück in die Vergangenheit. Ganz geschichtsbewusst wollen sie einem Stück vom alten Karlsruhe wieder ein Denkmal setzen.

Die Gemeinderatsfraktion der Grünen plädiert jetzt in einer Anfrage an die Stadtverwaltung dafür, „die Trasse der früheren Lokalbahn von Durmersheim über Karlsruhe nach Spöck im Stadtbild besser sichtbar zu machen“.

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