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Freibäder in Corona-Zeiten

Bademeister in Karlsruhe: „Die Leute werden aggressiver”

Karlsruhe hat landesweit als erste Stadt die Bäder nach der Corona-Zwangspause geöffnet. Dafür gab es Lob, ebenso für das Hygienekonzept. Doch mitunter eskaliert der Streit mit dem Bademeister.
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Es gibt kaum ein Schimpfwort, das Volker Guthier nicht schon an den Kopf geworfen wurde. „Die Leute werden aggressiver”, sagt der Bademeister im Rheinstrandbad Rappenwört.

Und Corona scheint diese sich seit Jahren abzeichnende Tendenz zu verschärfen: Ob Maskenpflicht im Eingangsbereich oder die begrenzte Zahl von Schwimmern im Becken – das Hygienekonzept sorgt in diesem Sommer für noch mehr Streit am Beckenrand.

Im Rüppurrer Bad eskalierte er. „Eine Frau wollte sich am Beckenrand umziehen. Unser Mitarbeiter wies sie darauf hin, dass dies nicht geht”, berichtet Bäderchef Oliver Sternagel. Die Frau hustete den Bademeister schließlich mehrfach an. Die Folge: Eine Strafanzeige und Hausverbot für alle Bäder.

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