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Corona-Verordnung trifft Tierfreunde

Der Karlsruher Zoo muss wieder schließen

Der Zoo ist wieder betroffen. Ab Montag, 2. November, und bis Monatsende wird der Publikumsmagnet von Stadt und Region vom Land geschlossen. Die Verordnung der Regierung macht dies nun endgültig klar. Auch das Naturkundemuseum schließt. Bibliotheksbesucher dürfen sich dagegen freuen.

Der Karlsruher Zoo muss wegen der Corona-Krise wieder schließen. Foto: Uli Deck picture alliance/dpa

Der Karlsruher Zoo wird wegen der Corona-Pandemie bis Ende November geschlossen. Was sich nach den jüngsten Beschlüssen der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten bereits anbahnte, macht die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg unmissverständlich klar: Die vielen Freunde des Zoos aus Stadt und Region werden nun mindestens wieder vier Wochen die Attraktion der Tierwelt am Lauterberg nicht besuchen können.

Der Zoo und der mit ihm kombinierte Karlsruher Stadtgarten waren bereits beim ersten Lockdown wegen Corona im Frühjahr für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Während also mit dem Zoo auch der Stadtgarten den Liebhabern der Natur mitten in der Großstadt bis Dezember verwehrt ist, bleibt der Schlossgarten als eigenständige Parkanlage offen. Im Gegensatz zum Lockdown im März, April und Mai können die Spaziergänger also die Wiesenanlage zwischen Residenz und Hardtwald in der Herbstfärbung genießen.

Neben dieser Grünanlage des Landes bleiben auch die städtischen Parks wie die Günther-Klotz-Anlage im Westen oder die Otto-Dullenkopf-Anlage im Osten sowie die städtischen Grünflächen wie etwa auf dem Friedrichsplatz zugänglich.

Naturkundemuseum ebenfalls geschlossen

Wie erwartet müssen auch Museumsbesucher in den sauren Apfel beißen, um die Infektionswelle zu brechen, und wegen Corona im November vor verschlossenen Türen stehen. Auch da trifft die Einschränkung besonders auch die an der Tierwelt Interessierten: Das Naturkundemuseum am Friedrichsplatz, gerade in der trüben und kalten Jahreszeit ein Magnet für alle Naturliebhaber, muss schließen. Dagegen können die Nutzer der Bibliotheken aufatmen. Das Land macht für sie eine fast überraschende Ausnahme: Die Karlsruher Bibliotheken bleiben im „Lockdown light“ offen.

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