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Schreiben an Bauer und Mentrup

DGB will mehr Mitsprache für Personalrat im Verwaltungsrat des Badischen Staatstheaters

Wie sollen die Arbeitsbedingungen am Badischen Staatstheater in Zukunft aussehen? Geht es nach dem DGB, soll der Personalrat mehr Mitspracherecht erhalten.

Das Badische Staatstheater und die Baustelle während des zweiten Corona-Lockdowns im November. Foto: Rake Hora /BNN

In einem Schreiben an Kunstministerin Theresa Bauer (Grüne) und OB Frank Mentrup haben der DGB-Stadtverband und der DGB-Kulturverein Veränderungen bei der Mitbestimmung in der Intendanz und im Verwaltungsrat des Badischen Staatstheaters in der Zeit nach der Ära Peter Spuhler angemahnt.

Bauer ist Vorsitzende, Mentrup stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates. Es gehe dabei vor allem um die Gestaltung der zukünftigen Arbeitsbedingungen sowie der Rolle der Intendanz, schreibt der DGB-Stadtverbandsvorsitzende Dieter Bürk.

Personalrat soll bei Besetzung des Intendanten-Postens eingebunden werden

So müssten beispielsweise die Rechte des Personalrats gestärkt werden. Dieser müsse „qualifiziert“ im Verwaltungsrat eingebunden werden. Aus der Sicht des DGB sei auch vorstellbar, relevante gesellschaftliche Gruppen im Verwaltungsrat einzubinden.

Auch müsste dem Personalrat ein Anhörungsrecht bei der Besetzung der Intendanz und den damit verbundenen strukturellen Fragen eingeräumt werden. Generell stellt der DGB das System der Generalintendanz in Frage.

Auch das System der Kettenverträge, denen die meisten Schauspieler und Schauspielerinnen unterworfen seien , müsse beendet werden, so Bürk.

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