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Dick und selbst schuld?

Warum Diäten langfristig fast immer scheitern

Wo mehrgewichtige Menschen diskriminiert werden, ist meist eine Begründung nicht weit: Das ist ja schließlich ungesund. Aber wie ungesund ist ein hohes Gewicht eigentlich wirklich? Und: Wie viel Schuld trifft dabei die Betroffenen?

Nicht immer sind Menschen mit hohem Gewicht ungesund. Und selten sind Diäten langfristig wirksam. Chirurg Daniel Gärtner erklärt, warum das so ist. Foto: Atlas – stock.adobe.com

Es gibt diesen einen Satz, den mehrgewichtige Menschen immer wieder hören: „Es geht mir nur um deine Gesundheit.“ Er kommt aus den Mündern von Freunden, Familienmitgliedern, Ärzten, aber auch von vollkommen fremden Menschen. Häufig geht er mit einer unaufgefordert geäußerten Meinung über den Körper der Betroffenen einher.

Wirklich Bescheid über die tatsächlichen gesundheitlichen Folgen von Übergewicht nach der Definition des Body-Mass-Index wissen aber die wenigsten.

Daniel Gärtner ist der Leiter des Adipositas-Zentrums im Klinikum Karlsruhe und Chirurg. Auf seinem Operationstisch liegen Menschen, deren hohes Gewicht ihre Gesundheit so sehr beeinträchtigt, dass nur noch ein chirurgischer Eingriff helfen kann. Rund 200 solcher sogenannten bariatrischen Operationen führt Gärtner pro Jahr durch.

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