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„to go“-Angebot in Corona-Zeiten

Die Vesperkirche Karlsruhe startet mit ihrem aufwendigen Konzept in eisiger Kälte

Corona hat auch die mittlerweile achte Vesperkirche stark verändert. Da das Team um Pfarrerin Lara Pflaumbaum dennoch das Angebot in der Karlsruher Südstadt aufrecht erhalten wollte, gibt es nun Essen „to go“. Am Sonntag startete die Vesperkirche, die bis zum 7. Februar dauert. Schon vor der Eröffnung warteten die ersten Menschen.

Ausgabe an einer Marktbude: An einer ersten Station im Kirchhof der Johanniskirche gibt es das warme Essen, das von Helfern zum Mitnehmen verpackt wird. Danach geht es über einen festgelegten Weg zu einer zweiten Bude, an der man noch ein Vesper mitnehmen kann. Foto: Jörg Donecker

Eigentlich öffnet die Vesperkirche am Sonntag erst um 11 Uhr ihre Pforten für die diesjährige angesichts Corona höchst ungewöhnliche Aktion. Doch im den mit Gittern geregelten Zugang zum Kirchhof der Johanniskirche in der Südstadt stehen schon vor 11 Uhr die ersten Menschen. Es ist knackig kalt. Helferinnen schenken eigens Tee und Kaffee aus, damit die Wartezeit leichter zu überbrücken ist.

Unter den geduldig Wartenden befindet sich auch eine 75-jährige Frau aus Bruchsal. Seitdem sie vor einigen Jahren nach Bruchsal gezogen sei, erzählt sie, besucht sie die Vesperkirche. Dass die Veranstaltung nun angesichts der coronabedingten Einschränkungen nicht im Kircheninnenraum stattfindet, quittiert sie mit einem Achselzucken. „Da muss man sich eben dran gewöhnen.“ Das ausgegebene Essen, das es nun „to go“ gibt, wird sie in der Straßenbahn mit nach Hause nehmen.

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