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Hat „querdenken721“ einen Reichsbürger als Administrator?

Dreimal aus der Gruppe geflogen: Wie Karlsruher Querdenker mit Kritikern umgehen

Ein 19-Jähriger hat versucht, faktenbasiert mit Karlsruher Querdenkern zu diskutieren. Dreimal ist er aus der Gruppe geworfen worden – vermutlich von einem Administrator mit extremen Ansichten.

Ein Karlsruher ist mehrmals aus einer regionalen Querdenken-Gruppe geflogen, weil er kritisch und faktenbasiert diskutieren wollte. Foto: ©natanaelginting – stock.adobe.com

Beim ersten Mal ging es um die Zahl der Probanden in einer Studie. Beim zweiten Mal um eine amerikanische Krankenschwester und beim dritten Mal um eine mögliche Radikalisierung der Karlsruher Querdenken-Szene: Dreimal hat ein 19-Jähriger aus Karlsruhe versucht, in Telegram-Kanälen mit Anhängern der Karlsruher Querdenken-Szene zu diskutieren. Über die kostenlose App Telegram tauschen sich deutschlandweit Gegner von Corona-Maßnahmen in öffentlich zugänglichen Chats aus.

„Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass auch bei den Querdenkern in Karlsruhe so radikale Meinungen vertreten sind“, sagt Lino W. und erzählt von Reichsbürger-Theorien und eindeutigen Falschinformationen im Kanal „querdenken721“.

Die Vorfälle hat er mit Screenshots und gespeicherten Chats dokumentiert. Der angehende Student hat in seinem persönlichen Umfeld Anhänger der Szene, weswegen er einen Eindruck von deren Argumenten bekommen wollte. „Und ich wollte sehen, wie sie auf kritische Impulse reagieren.“

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