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Sendung mit Medikamenten

Ärger bei Karlsruher Post-Kunde: Zusteller legt Päckchen an unmöglicher Stelle ab

Eine „unverfrorene Frechheit“ bringt einen BNN-Leser auf die Palme. Sein Päckchen voll mit Medikamenten lag an einem Ort, der wenig geeignet dafür ist.

Sendenachricht DHL
Klare Ansage: Leser Joachim Jenke aus Durlach-Aue hat folgende Nachricht erhalten. Das Päckchen enthielt Medikamente. Foto: Joachim Jenke

Ärger mit der Post – das hatten viele schon einmal. Mit einem ganz besonderen Erlebnis aber wendet sich Joachim Jenke aus Durlach-Aue an die BNN-Redaktion. Eine Hauptrolle spielte dabei ein Busch.

Darum geht es genau: Joachim Jenke tat, was Millionen andere tun: Er orderte Ware im Internet. Das Paket wurde zugestellt, als er nicht zu Hause war. Bei seiner Rückkehr findet der BNN-Leser die obligatorische Zustellbenachrichtigung in seinem Briefkasten. Allerdings: Der Austräger hatte das Päckchen nicht bei einem Nachbarn abgegeben oder wieder mitgenommen, um es an einer offiziellen Abholstelle zu deponieren.

Päckchen in Karlsruhe unter einem Busch deponiert

Was mit dem Päckchen geschah, konnte Jenke auf dem Zettel lesen: „Unter Rechten Busch von Haustür.“ Dort fand er es dann auch. „Eine derartige Unverschämtheit und unverfrorene Frechheit sucht seinesgleichen“, schrieb er verärgert an die Deutsche Post. Verärgert war er auch deshalb, weil der Sendungsverlauf im Internet die Auskunft anzeigte „Zustellung erfolgreich“ und „Zugestellt an Empfänger (orig.) Joachim Jenke.“

Und weiter: „Das Paket enthielt im übrigen Medikamente. Nicht auszudenken, wenn es spielende Kinder entdeckt und mitgenommen hätten“, schrieb der Mann an die BNN und an DHL/Post.

Das sagt die Post: Joachim Jenke sagt, die Post habe ihm eine lapidare Entschuldigung übermittelt. Auf Anfrage der BNN teilte die Post mit, sie habe sorgfältig recherchiert und müsse in diesem konkreten Fall leider ein Fehlverhalten ihres Zusteller einräumen. „Wir entschuldigen uns dafür und haben den Fall intern aufgearbeitet.“

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