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Sanierung des Stadteingangs

Bekommt Karlsruhe-Durlach ein zentral gelegenes Parkhaus?

Bei der geplanten Sanierung des westlichen Durlacher Stadteingangs wurde ein neues Parkhaus ins Spiel gebracht. Durch die zentrale Lage könnte Parkdruck aus der Altstadt des Karlsruher Stadtteils genommen werden.

Mehr Stellplätze: Neben der Festhalle Durlach könnte in naher Zukunft ein Parkhaus errichtet werden. Foto: Jörg Donecker

Parkplätze sind in der Durlacher Altstadt Mangelware. Um die Situation zu entspannen und mehr Autos als bisher aus den engen Gassen der Markgrafenstadt zu bekommen, untersucht das Stadtplanungsamt derzeit den Bau eines Parkhauses auf dem Parkplatz bei der Festhalle Durlach.

„Das wäre keine schlechte Option“, sagt Stadtplanerin Eva Hennings beim Sachstandsbericht für die geplante Umgestaltung des westlichen Durlacher Stadtteileingangs. Die Festhalle wurde erst nachträglich in die Kulisse des Sanierungsgebiets „Stadteingang Durlach“ aufgenommen.

Und die unbebaute Fläche an der Gärtnerstraße wäre für Hennings wegen der kurzen Wege in die Durlacher Altstadt ideal für den Bau von unterirdischen oder oberirdischen Parkmöglichkeiten geeignet.

Entscheidung ist noch nicht gefallen

Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, stellt Hennings klar. Auch sonst müssen sich die Durlacher noch eine Weile bis zum Beginn der Umgestaltung gedulden. Wegen der angespannten Haushaltslage wurde der anvisierte Beginn der Sanierungsarbeiten um ein weiteres Jahr auf 2023 verschoben.

„Das ist natürlich ärgerlich, weil man eigentlich schon 2021 mit der Sanierung beginnen wollte“, so Hennings. „Wenn man gut vorplant, kann man allerdings direkt nach der Genehmigung des Antrags mit den Arbeiten anfangen.“

Die Kosten für die komplette Neugestaltung des Stadtteileingangs schätzt die Stadt auf rund 21 Millionen Euro, mehr als die Hälfte davon können von Bund und Land gefördert werden.

Bahnhof Durlach ist Schwerpunkt beim Sanierungsprojekt

Schwerpunkte des Sanierungsprojekts sind die Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes und der Unterführung zur Untermühlsiedlung, die Neuordnung des Postplatzes und die Umgestaltung des Grünbereichs vor der Pestalozzischule.

Außerdem wollen die Stadtplaner Konzepte für die Wiederbelebung des leerstehenden Gründerzentrums P90 an der Pfinztalstraße schneidern und die Möglichkeiten zur Aufwertung des Wilmar-Schwabe-Parks und des Stachus, dem Verkehrsknotenpunkt an der Kreuzung von Durlacher Allee, Pfinztalstraße, Ernst-Friedrich-Straße und Karlsruher Allee, ausloten.

Ein weiteres Ziel ist die energetische Sanierung der privaten Gebäude im Sanierungsgebiet. Nachverdichtung ist nach Einschätzung des Baudezernats ebenfalls möglich, und zwar durch die Aufstockung einiger einstöckiger Häuser.

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