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ÖPNV betroffen

Großeinsatz der Feuerwehr wegen Dachstuhlbrandes in Karlsruhe-Durlach

Die Feuerwehr ist am Dienstag mit einem Großaufgebot zu einem Dachstuhlbrand in Karlsruhe-Durlach ausgerückt.

Die Feuerwehr musste am Dienstag zu einem Brand in Karlsruhe-Durlach ausrücken.
Die Feuerwehr musste am Dienstag zu einem Brand in Karlsruhe-Durlach ausrücken. Foto: Thomas Riedel

Eine Nachbarin hat Thorsten Rausch am frühe Dienstagnachmittag aus seiner Homeoffice-Routine geklingelt. „Rauch, Rauch!“ - mit diesen eindringlichen Worten rief sie den Karlsruher aus seiner Wohnung in der Durlacher Killisfeldstraße.

Der 46-Jährige schnappte sich noch schnell einen seiner Feuerlöscher, die er besitzt, Handy und Schlüssel und verließ die Wohnung. „Unten habe ich dann gesehen, dass ich mit meinem Löscher nichts ausrichten kann“, erzählt der Konstrukteur ein paar Stunden später. Er hatte eh gleich die Feuerwehr angerufen, die mit einem Großaufgebot anrückte.

Wie die Polizei später mitteilte, hatte ein Schuppen im Innenhof eines Mehrfamilienhauses gegen 13.15 Uhr angefangen zu brennen. Aus welchem Grund, ist noch offen. Wie Thorsten Rausch den BNN am späten Nachmittag sagte, waren Brandgutachter der Feuerwehr vor Ort.

Als die Feuerwehr eintraf, brannte der Dachstuhl des Schuppens samt Anbau. Die Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen auf umliegende Gebäude übergriffen. Etwa eine Stunde nach dem Alarm war der Brand nach Angaben der Polizei gelöscht. Eine Person kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

„Es brennt!“ Das hat Muharrem Özekinci eine Nachbarin rufen hören - und dass er Polizei und Feuerwehr rufen soll. Das tat er dann, und ist ein paar Stunden später erleichtert: „Jetzt ist wieder alles gut!“. Auch er hat den Brand in der Nachbarschaft miterlebt. Rund dreieinhalb Stunden habe der Einsatz der Feuerwehr gedauert, erzählt Thorsten Rausch. Die Männer seien dann in jede Wohnung der umliegenden Häuser und habe geschaut, ob darin Rauchgas ist.

Die ersten Anwohner, die ihre Wohnungen verlassen hatten, kehrten nach den Löscharbeiten gegen 15 Uhr wieder in ihre Häuser zurück. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Thorsten Rausch hat in seiner Wohnung keine größeren Brandschäden registriert. Lediglich ein Rollladen, der dem Feuer am nächsten war, sei geschmolzen.

Feuer in Karlsruhe-Durlach: rund 100.000 Euro Schaden

Die Killisfeldstraße sowie die Reichenbachstraße waren während der Löscharbeiten gesperrt. Auch der Bahnverkehr war hiervon betroffen: So musste die Linie 2 vorübergehend umgeleitet werden.

Nach Angaben der Polizei entstand ein Schaden in Höhe von rund 100.000 Euro.

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