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Wie sollen Talstation und Zäune aussehen?

Neue Turmbergbahn in Karlsruhe-Durlach: Der erste Gestaltungs-Workshop kommt

Auf den Karlsruher Hausberg mit normalem KVV-Ticket und ein paar Schritten über die B 3: Das ist die Vision der Stadt für die neue Turmbergbahn. Die Verlängerung hat Gegner, aber das Projekt wird jetzt schon bis in Details geplant. Einige Bürger reden dabei mit.

Grau statt Grün: Die neue Talstation der Turmbergbahn und der Zaun in der Bergbahnstraße könnten so aussehen. Die Planer versprechen aber Platz für Erdreich und Bepflanzung. Foto: Garaventa/Forum 4

Der Wellenschlag in der öffentlichen Debatte über die neue Turmbergbahn ist so groß wie das Projekt. Die älteste Standseilbahn Deutschlands wird erneuert, die Technik von 1965 ist nicht mehr tauglich. Die Betriebsgenehmigung des Bähnchens, das bei den Karlsruhern und ihren Gästen beliebt ist, erlischt in etwas mehr als einem Jahr. So viel ist unstreitig. Doch es geht um viel mehr, und daran entzündet sich seit Jahresbeginn ein teils hitziger Meinungsaustausch.

Die neue Turmbergbahn soll deutlich länger werden, ihre Strecke wächst von 315 auf 502 Meter. Dadurch steht die Talstation tatsächlich künftig im Tal, nämlich an der B 3 am Fuß des Turmbergs. Das Gleis mit dem ebenerdigen Seilzug verläuft durch die Mitte der Bergbahnstraße auf der bisher grünen, baumbestandenen Freihaltetrasse. Links und rechts schirmen in Zukunft 1,80 Meter hohe Zäune die Bahnanlage ab.

Bei der heutigen Talstation auf halber Hanghöhe zerschneidet das neue Gleis einen Knoten aus fünf kleinen Wohnstraßen. Dort gibt es künftig nur für Fußgänger und Radfahrer eine Unterführung. Die nostalgischen Zwillingswagen schließlich werden ausrangiert, stattdessen kommen zwei größere Wagen mit Neigetechnik.

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