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Statt Gleisverlängerung

Debatte um Turmbergbahn: Karlsruher Liste und Die Partei wollen fahrerlose Busse

Fahrerlose Busse sollen die Passagiere der Turmbergbahn zur Talstation bringen. Das geht aus einem einem gemeinsamen Antrag von Die Partei und der Karlsruher Liste hervor.

Visionär: Seit gut einem Jahr sind die autonomen Minibusse in Weiherfeld-Dammerstock unterwegs. Am Montag startet der Passagierbetrieb. Foto: Jörg Donecker

In der Debatte um den Neubau der Turmbergbahn fordern Karlsruher Liste (KAL), Die Partei, Freie Wähler und Für Karlsruhe in einem Antrag an den Gemeinderat den Einsatz von autonomen Pendelbussen von der Straßenbahnendhaltestelle „Durlach Turmberg“ bis zur Talstation der Standeseilbahn.

Der Lückenschluss mit moderner Technik kann nach Ansicht der Antragsteller eine „wirtschaftliche Alternative“ zur kostenintensiven geplanten Verlängerung der Gleistrasse bis zur Bundesstraße darstellen. Außerdem könne mit einem Verzicht auf die Verlängerung auch die Zerstörung des Grünstreifens an der Bergbahnstraße sowie die Zerschneidung des Wohngebiets verhindert werden.

Der Einsatz von autonomen Pendelbussen als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr wird derzeit im Rahmen des Projekts EVA-Shuttle im Stadtteil Weiherfeld-Dammerstock getestet. Deshalb könne der Antrag nicht wie ein ähnlicher Vorschlag im Jahr 2017 mit dem Verweis auf die fehlende Marktreife von autonomen Pendelbussen abgelehnt werden, argumentieren die Antragsteller.

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