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Einzelzeitfahren in Durlach

Turmberg Trophy in Karlsruhe findet im Mai statt – Turmbergrennen für Herbst geplant

Weil Großveranstaltungen weiterhin nicht erlaubt sind, Individualsport im Freien dagegen schon, geht am 9. Mai zum zweiten Mal in der Pandemie ein Einzelzeitfahren auf dem Turmberg über die Bühne.

Alleine am Berg: Am 9. Mai können sich Radfahrer bei der Turmberg Trophy, einem Einzelzeitfahren unter Pandemie-Bedingungen, am Durlacher Hausberg messen. Foto: Jörg Donecker

Wer den Turmberg mit dem Fahrrad erklimmt, ist komplett auf sich alleine gestellt. Die ersten Meter von der Neßlerstraße bis zur Einfahrt zum Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenburg können trainierte Pedaleure zwar noch im Ruhepuls fahren, aber spätestens nach der Rechtskurve wird die Berghatz auf der langen Gerade mit einer maximalen Steigung von 13 Prozent eine extrem schweißtreibende Angelegenheit.

Etwa 120 Höhenmeter müssen auf dem 1,8 Kilometer langen Anstieg zwischen dem Bergfriedhof Durlach und der Turmbergterrasse überwunden werden. Und am Sonntag, 9. Mai, können Hobbyradler beim Kampf gegen den Berg sogar gegeneinander antreten.

Weil das traditionelle Turmbergrennen bereits zum zweiten Mal in Folge wegen der Corona-Pandemie am angestammten Frühjahrstermin abgesagt werden musste, geht wie bereits im Oktober 2020 eine sogenannte Turmberg Trophy mit über den Tag verteilten Einzelzeitfahren sowie Bergläufen über die Bühne.

Zweite Auflage der Turmberg Trophy am Muttertag

„So können die Leute zumindest ein bisschen Rennatmosphäre genießen“, sagt Pressesprecherin Claudia Birk vom Team des Turmbergrennens. Ganz aufgegeben haben die Organisatoren des Sportvereins Karlsruher Lemminge die Hoffnung auf ein größeres Rennevent mit Massenstarts und packenden Zieleinläufen allerdings nicht.

Das Turmbergrennen in seiner traditionellen Form mit Einzelzeitfahren, Anhängerrennen, Staffeln und Finalläufen ist für Samstag, 25. September geplant.

Ob es stattfinden kann, muss die weitere Entwicklung der Pandemie zeigen.
Claudia Birk, Team des Turmbergrennens

„Das ist zumindest einmal unser Plan. Ob es stattfinden kann, muss die weitere Entwicklung der Pandemie zeigen“, so Birk. In den Jahren vor der Pandemie gingen in den verschiedenen Kategorien regelmäßig bis zu 200 Teilnehmer an den Start. Außerdem säumten zahlreiche Fans und Angehörige die Straßenränder des Zieleinlaufs und sorgten auf der Terrasse für Feierstimmung.

Startzeit bei der Turmberg Trophy in Karlsruhe ist frei wählbar

Bei der Turmberg Trophy können die Teilnehmer ihre Startzeit von 0 bis 23 Uhr frei wählen. Für die Zeiterfassung sorgt der Turmbergomat, ein Messsystem mit einer Station im Tal und einer auf dem Berg, das vor vier Jahren für Trainingsfahrten unter Wettkampfbedingungen eingerichtet wurde.

Mit dem Turmbergomat können Radfahrer das ganze Jahr ihre Zeit für die Fahrt auf den Durlacher Hausberg messen und ihre Trainingsentwicklung dokumentieren – Preise für die Tagesbestzeit gibt es aber nur bei der Turmberg Trophy am Muttertag. Dann stehen bei Problemen mit der Zeitmessung auch Helfer der Karlsruher Lemminge bereit.

Bei der Premiere erklommen über 150 Teilnehmer den Turmberg

Die Turmberg Trophy wurde 2020 als Ersatz für das ausgefallene Turmbergrennen im ersten Corona-Frühjahr aus der Taufe gehoben. Bei der Premiere gingen 150 Radler und 42 Läufer an den Start.

Schnellste Radlerin war mit einer Zeit von 5:42 Minuten Sandra Dürr, schnellste Läuferin in 8:16 Minuten Miriam Weishäupl. Bei den Herren feierte Nathan Müller einen Doppelsieg. Mit dem Rad brauchte er für die 120 Höhenmeter 4:20 Minuten und auf Schusters Rappen 6:46 Minuten.

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