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Schwachstellen-Analyse

Im Herbst und Winter kommen Einbrecher: Polizei in Karlsruhe gibt Tipps

Die frühe Dunkelheit ruft auch Einbrecher auf den Plan. Die psychischen Folgen nach einem Einbruch sind meist größer als der materielle Schaden. Die Polizei in Karlsruhe gibt Tipps, wie man sich vor Einbrechern schützen kann.

In den Herbst- und Wintermonaten sind Einbrecher auf dem Vormarsch. Die Polizei sagt jedoch, das Bewusstsein dafür habe zugenommen. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Die dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit. 60 Prozent der Einbrüche finden in den Herbst- und Wintermonaten statt. Die Zeitumstellung begünstige Einbrüche, was mit den kürzeren Tagen zusammenhänge, erklärt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe.

Die Karlsruher Polizei rät Bürgerinnen und Bürgern, besonders sich selbst zu schützen. Das Bewusstsein in der Bevölkerung für diese Gefahr habe in der Vergangenheit bereits zugenommen, so die Experten.

Mittlerweile bleibt fast die Hälfte aller Einbrüche in Karlsruhe im Versuchsstadium stecken. Die Einbrecher kommen also nicht ans Ziel. Das liegt unter anderem an den verbesserten Sicherheits-Vorkehrungen. Dabei ist laut Polizei vor allem wichtig, Türen und Fenster nachzurüsten. Nicht nur das Material, auch die fachgerechte Montage sei wichtig, betont die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle.

Schutz vor Einbruch: Karlsruher Polizei kann Schwachstellen-Analyse durchführen

Welche Vorkehrungen für einzelne Wohnungen besonders sinnvoll sind, kann im Rahmen einer kostenlosen Schwachstellen-Analyse im Eigenheim ermittelt werden. Sie wird auf Anfrage von Fachberatern der Polizei durchgeführt.

Persönliche Gegenstände wie Schmuck oder wichtige Dokumente sollten bevorzugt in einem Bankschließfach oder einem Tresor in der Wohnung aufbewahrt werden, rät die Polizei. Bei Abwesenheit den Schein zu erwecken, dass Bewohner daheim sind, sei beispielsweise durch Zeitschaltuhren oder eine helle Beleuchtung in mehreren Räumen möglich.

Briefkästen leeren zu lassen und Rollläden regelmäßig zu betätigen, sei ebenfalls wichtig. Wenn es zu einem Einbruch kommt, dann steigen die Täter meist über die Gebäuderückseite ein, haben die Beamten festgestellt. Vorwiegend geschehe dies tagsüber während der Arbeitszeiten, erklärt der Sprecher.

Psychische Folgen sind nach Einbrüchen größer als der materielle Schaden

Die psychischen Folgen der Opfer nach dem Einbruch werden oft als noch problematischer beschrieben als der eigentliche materielle Schaden. Hilfe in diesem Zusammenhang stellen Opferschutzeinrichtungen wie der „Weiße Ring“ aber auch die Polizei zur Verfügung.

Auch der Staat fördert den Schutz vor Einbrüchen. Beispielsweise mit einem zinsgünstigen Kredit bis 50.000 Euro. Zusätzliche Informationen auf der Internetseite www.k-einbruch.de.

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