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Straßenbahn fährt gegen die Welle

Wegen Corona: Dramatischer Einbruch der Fahrgastzahlen beim Karlsruher Nahverkehr

Die Pandemie setzt dem erfolgsverwöhnten Karlsruher Straßenbahnwesen schwer zu. Die Fahrgastzahlen kommen kaum mehr aus dem Keller. Wer übernimmt das Defizit? Was wird aus der Mobilitätswende?

Rollendes Inventar: Die Straßenbahnen fahren in unverminderter Zahl über den Europaplatz. Aber nur die Hälfte der Fahrgäste aus den Zeiten vor der Pandemie steigt ein. Foto: Peter Sandbiller

Mit finanzieller Schlagseite rollt die Straßenbahn durch die dritte Welle. Die Pandemie hat das erfolgsverwöhnte Karlsruher Nahverkehrswesen schwer getroffen. Seit einem Jahr leben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und der städtische Zwilling Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) samt Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) mit der Ebbe in der Kasse.

Im Frühling vor einem Jahr sorgte die erste Corona-Welle für leere Busse und Bahnen. Damals wurden in Deutschland noch keine Masken getragen, und die Kanzlerin rief wegen der Infektionsgefahr dazu auf, möglichst wenig mit Bus oder Bahn zu fahren.

Zwar kam der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) vergangenen Sommer, als die Infektionszahlen stark gesunken waren, wieder halbwegs aus dem Wellental.

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