Skip to main content

Straßenbahnen und Busse bleiben stehen

Eskalation im Tarifkonflikt zwischen Verdi und Karlsruher Verkehrsbetrieben

Ein erneuter, kurzfristig angekündigter Warnstreik bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) hat die Fahrgäste unvorbereitet getroffen. Nach Aussagen von Gewerkschaftlern hätte der Fahrbetrieb trotz Streik weiterlaufen können – sie werfen den VBK bewusste Eskalation im Tarifstreit vor.

Fahrtausfälle bei den Stadtbahnen: Die Verkehrsbetriebe Karlsrune (VBK) stellten am Donnerstag ab etwa 11 Uhr den Fahrbetrieb der Stadtbahnen und -Busse komplett ein. Grund sei der Streik in verschiedenen Betriebsbereichen seit dem frühen Morgen, so die VBK. Foto: Jörg Donecker

Bis etwa 9.30 Uhr fahren die Karlsruher Trambahnen noch einigermaßen normal. Spätestens ab 11 Uhr macht sich Frust bei vielen Fahrgästen in der Karlsruher Innenstadt breit. An der Haltestelle Herrenstraße informiert die LED-Anzeige über den Ausfall der Bahnen 4 und 1. Grund ist ein erneuter Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat.

Bestreikt werden bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) an diesem Tag die Arbeitsbereiche Leitstelle, Funkwagen, Fahrstrom, Unterflurdrehmaschine, Wagenbau und Schienenfahrzeugrevision – der Fahrdienst sei bewusst nicht aufgerufen zu streiken, teilt Verdi Mittelbaden-Nordschwarzwald später mit. Trotzdem fahren spätestens ab 11 Uhr keine VBK-Bahnen mehr – und die gestrandeten Fahrgäste verstehen die Welt nicht mehr.

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang